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Hymne an uns Ulla

Die Reichskristallnacht kaum vorbei,
da tat Sie Ihren ersten Schrei.
Ulla Herz - sie war geboren -
als Hoffnungsträger auserkoren;
um die Eltern Tag für Tag
zu trösten nach dem Schicksalsschlag.
So füllte sie die Lücke aus
nach Helmuts Tod im Elternhaus.

Sie wuchs heran mit frohem Lachen
und ging bei Jongers ein und aus.
Es war wie eine Großfamilie
mit diesen Leuten aus dem Haus.
Ausflüge, Spiele auf der Wiese,
die Jongersbrüder immer da,
sie sah´n in Ulla fast ´ne Schwester
und paßten auf sie auf - ganz klar-.

Doch als sie vier war, jähes Ende,
der Vater mußte in den Krieg.
Acht Jahre konnte er nicht da sein
im Kampf für Hitler und den Sieg.
Geprägt durch Mutter, Onkel, Tanten
erlebt sie eine Zeit der Not.
Im Klassenzimmer frierend lernen
und dankbar für ein Butterbrot.

Den Garten mußte sie bestellen,
denn Lebensmittel waren rar;
und das, obwohl die Mutter fleißig
in der Fabrik am schuften war.
Den Jongersbrüdern ging es besser;
doch neidisch - nein - das war sie nie.
Zu Gunsten anderer verzichten
war oberstes Gebot für sie.

Als Frohnatur in schweren Jahren
da findet sie im Glauben Kraft.
Trotz ungeliebter Einquartierung
hat sie die Schule gut geschafft.
Doch leider ist die Welt verkehrt;
die Abschlußfahrt war Ihr verwehrt;
denn es hieß wieder mal "kein Geld",
so ist es, wenn der Vater fehlt.

Weil Bruder Ulrich trat ins Leben,
konnt sie ihm Ihre Liebe geben
als Ulla Mama immer da,
ward sie belächelt, das ist klar.
Die Lehre meistert Sie mit Schwung
und ist bei der Versicherung
gut angesehn bei jedermann
das ist so, wenn man alles kann.

Den Flüchtlingsjungen Dieter Kaiser
traf sie, da war's um sie geschehn;
die Eltern fielen fast in Ohnmacht,
sie haben das nicht gern gesehn.
Doch nachdem er katholisch war
war halbwegs Einverständnis da.
Der Heirat stand nichts mehr entgegen,
und der Herr Pfarrer gab den Segen.

Unterm Dach ein Nest gebaut
auf sich selbst und Gott vertraut
dann kam Cordula zur Welt;
wenig Platz und wenig Geld.
Ein Zubrot bringt die Heimarbeit,
jedoch nicht lang, nur kurze Zeit.
Danach erfüllen sich die Träume
und sie beziehen neue Räume.

Ein neuer Job bei AEG
ist anfangs schön, und bringt dann Weh
und Leid mit sich;
der neue Chef ist widerlich.
Für Tupper, Avon und Amway
dazu noch für die KAB
verteilt sie Ihre Arbeitskraft
man fragt sich wie sie das geschafft.

Heut wirst Du super sechzig Jahre
und hast noch tolle blonde Haare;
der Alltag wird Dir nicht zur Last,
wir wünschen Dir, daß Du stets hast,
was Du Dir wünschst und was Du willst
dass Deine Sehnsucht sich erfüllt
um Dir Dein Leben zu gestalten
und deinen Frohsinn zu erhalten.
Wir wünschen Glück und Gottes Segen
auf allen Deinen Lebenswegen.

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