Wohnmobil Reisebericht Mazedonien

Wenige hundert Meter nach der nervenaufreibenden albanischen Grenzkontrolle erreichte ich den mazedonischen Zollposten. „Fahrzeugpapiere, Pass … ah, Camper, fahren sie mal da rüber.“ Ich parkte meine Eigentumswohnung auf einer Fahrzeugwaage und bekam wenig später ein Dokument ausgestellt welchem ich mein Leergewicht entnehmen konnte: 7380 Kilogramm! 110Kilo weniger als erlaubt. Verängstigt fragte ich nach Straßenmaud. Nein, hier ist nicht Albanien, wurde ich beruhigt. Die Grenzer winkten mich freundlich weiter und das verschneite Hochland Mazedoniens lag vor mir.

Ich freute mich über die gute Fahrbahnbeschaffenheit und setzte meine Fahrt bis Ohrid fort. Hier fand ich Internet. Posteingang von Julia: „Bin jetzt in Rumänien“ Hä ??? war die nicht gestern noch in Bulgarien?? Fährt die in die falsche Richtung? Ich verstehe die Welt nicht mehr, antworte in kurzen Sätzen und fahre weiter.

Die Landschaft ist herrlich, alles ist weiß verschneit aber die Straßen sind frei, ich genieße die Fahrt und vergesse kurzzeitig meine Sorgen. Gegen 15 Uhr erreiche ich Bitola. Abermals Posteingang von Julia: „können wir uns in Sofia treffen? Das ist doch für uns beide näher.“ Ich drehe am Rad! Sofia, da bin ich schon lange dran vorbei, wenn auch schräg vorbei, aber vorbei. Ich schildere dieses Problem und schreibe zurück Julia solle auf´s Gaspedal treten und zusehen dass Sie nach Griechenland kommt; ich sei fast da. Nach einer kurzen Gassirunde mit Flitsch fahre ich weiter. Ganz Mazedonien liegt unter einer geschlossenen Schneedecke. Herrlich! Ich verbinde den Laptop mit meinem Autoradio und habe eigene Musik. Mein CD – Wechsler hat irgendwo in Kroatien seinen Geist aufgegeben. Eine weitere Kanne Kaffe vertreibt die Müdigkeit. Um 15 Uhr und 40 Minuten, nach 7,5 Stunden hinter dem Steuer und 238 km Fahrtstrecke erreiche ich die griechische Grenze. Ich habe Mazedonien durchfahren, aber ich habe nichts gesehen. Ich kenne weder die Landeswährung noch habe ich mit jemandem gesprochen und ich hatte auch nicht die Gelegenheit die wunderschöne Gegend zu erwandern. Schade, ich glaube Mazedonien hätte mir gefallen. Vielleicht hier noch ein paar Bilder meiner Fahrt:

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