Die mobile Wagenburg

Weit kam ich nicht. Bereits nach 6 oder 7 Kilometern fand mein PC einen W-Lan Zugang und ich parkte am rechten Fahrbahnrand, schräg gegenüber einer Tankstelle. Ich war mir noch nicht sicher wie ich auf die Antwort reagieren sollte. Gar nicht? Noch einmal schreiben? Ich wollte doch bloß helfen. Mein Glaube an das Gute im Menschen war erloschen. Ich recherchierte und las. Ich kannte ja alle Passwörter. Lange dachte ich darüber nach was zu tun ist. Letztendlich entschloss ich mich dazu zu schweigen. Ich wollte helfen und keinen Schaden bringen. Dennoch zog ich nicht weiter. Für die Arbeiten an der Tierheimpage hatte ich ein wenig über MySqsl lernen müssen. Ein Datenbanksystem im Internet mit dessen Hilfe man interaktive Anwendungen wie zum Beispiel Foren betreiben kann. Ich schaute auf den Besucherzähler meines Forums. In diesem total unsortierten Board, welches kaum Anreize zum Schreiben bietet und welches außerdem von nervtötenden Push Up Fenstern heimgesucht wird, die es jedem potenziellen Schreiberling verleiden das Forum zu nutzen, waren dennoch nicht weniger als 100 Leute täglich online. Sollte ich mein Wissen nicht nutzen um ein eigenes Forum aufzubauen? Als ich anfing Reiseberichte zu schreiben, tat ich das bei einem kostenlosen Anbieter. Irgendwann habe ich bemerkt, dass es sinnvoll ist meinen eigenen Speicherplatz im Internet zu kaufen und mit meiner Seite umzuziehen. Es hat mich Wochen, ja Monate gekostet zu erlernen wie man das macht. Heute freue ich mich über diese Entscheidung. Würde ich mich nicht in ein oder zwei Jahren genauso darüber freuen wenn ich heute erlerne wie man ein eigenes Forum aufbaut? Wahrscheinlich schon. Ich surfte, recherchierte, lernte und probierte aus. Ich schreibe Reiseberichte, ich glaube kaum jemanden hier interessieren die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Forensoftware. Ich glaube kaum jemanden hier interessiert wie man ein Mod (Modifikation) in einem phpBB einbaut. Ich könnte mir sogar vorstellen dass die Meisten meinen obigen Worten nicht wirklich folgen können. Deshalb beschränke ich meine Berichterstattung der nächsten 2 Wochen auf die Worte: "Ich saß viel vor dem PC um ein eigenes Forum zu kreieren." Und auf die Tatsache, dass ich das in einem völlig gestörten Tag - Nacht Rhythmus tat. 30 Stunden vor dem PC, dann 20 Stunden schlafen, dann 40 Stunden vor dem PC. Oder so ähnlich. Zwischendrin musste ich natürlich immer wieder mit meinem Hund vor die Türe. Wirklich viel ist dabei aber auch nicht passiert. Mein Weg führte mich täglich in das Stadtzentrum. Dort kaufte ich ein Brot, denn selber kochen ist viel zu anstrengend wenn man gerade in ein Projekt versunken ist an welchem man arbeitet, und ein kleines Sahnetörtchen an einem Kaffeehaus. Ja, der Low Budget Aussteiger geht in ein Kaffeehaus. Dieses Kaffeehaus verfügt nämlich über eine hübsche Terrasse mit bequemer Bestuhlung für übermüdete Computerfreaks und verkauft glibbrig süße Sahnetörtchen mit Erdbeersoße für sage und schreibe nur 50 Cent. Wer mal nach Pitesti kommt, der sollte den Laden ansteuern. Ich hab noch nie ein Restaurant oder ähnliches empfohlen, aber den Laden empfehle ich. Einfach vom Rathaus der Fußgängerzone Richtung MC Dreck folgen und immer nach rechts schauen. Auf halbem Weg sieht man dann so eine kleine Konditorei mit Terrasse davor. Nicht zu verfehlen. Ansonsten kann ich eigentlich nur noch über diesen Transport von Baustahl erzählen.

Zu erzählen gibt es da eigentlich auch nicht viel, das Bild spricht für sich. Schade dass ich die Funken nicht mit draufbekommen habe. Interessant ist auch noch die Geschichte von meinem Kaufland Besuch. Wie jeden Tag betrat ich den Supermarkt um mir ein Brot zu kaufen und wie jeden Tag band ich Scheki an der Einfriedung für die Einkaufswägelchen fest. Wie jeden Tag verließ ich den Laden rund 10 Minuten später. Aber an diesem Tag war mein Hund verschwunden. Weg! Mir rutschte das Herz in die Hose und ich rief mein Tier. Schneller als ich gucken konnte stand es neben mir. Braver Hund! Aber wo war die Leine? Weder am Halsband hing ein Stück des Bändels noch an dem Metallgitter an dem ich die Leine festgeknotet hatte. Sie war weg! Vollständig verschwunden. Nicht durchgekaut oder gerissen, nein weg. Die einzige logische Schlussfolgerung die ich ziehen kann ist die, das jemand mein Tier abgeleint hat um die Leine zu stehlen. Unglaublich, skrupelloses Arschloch! Abwechslungsreicher wird mein Leben erst wieder am Morgen des 2. Aprils. Aber selbst diese Geschichte findet ihren Ursprung im Internet, und das gleich in doppelter Hinsicht. Als ich den Rechner anschalte sehe ich eine Nachricht von meinen Eltern. "Ganz wichtig " sofort lesen" steht in der Betreffzeile. Ich öffne die Mail und erfahre dass mein Vater von einem Leser meiner Homepage angeschrieben wurde. Dieser wolle mich besuchen und erreiche mich nicht. Jetzt bittet er meinen Vater mir mitzuteilen ich möge eine Internetverbindung aufsuchen. Ich sitze mehr oder weniger Non Stopp vor dem PC, und der erreicht mich nicht. Hätte es mal mit einer E Mail versuchen sollen anstelle einer privaten Nachricht im Forum. Ich antworte ihm und erfahre, dass er in etwa 3 Stunden bei mir ist. 3 Stunden! Ich saß die letzen 2 Wochen nur vor dem PC. Dinge wie Durchfegen oder gar Abspülen hielt ich für absolut überflüssig. Vollkommen übernächtigt schaltete ich den Rechner aus und begann Ordnung zu schaffen. Ich war gerade dabei den Teppich an meinem Hinterrad auszuklopfen als ein kleines Wohnmobil mit Deutschen Kennzeichen an mir vorüber fuhr, bremste und wendete. "Du parkst aber an ner hässlichen Stelle." Wurde ich begrüßt. "Ich weiß, aber ich hab sauschnelles Internet. Bastel gerade an nem neuen Forum, raff das aber nicht. Morgen können wir gerne hier wegfahren, ich hab eh die Schnauze voll. Aber heute nicht, bin voll im Arsch, hab die letzte Nacht keine Minute geschlafen." "Ich kann ja mal gucken wenn Du magst, hab ein bisschen Ahnung und schon mal ein phpBB selbst aufgesetzt." Ein phpBB, der Typ kommt wie gerufen, genau das was ich brauche. "Komm erst mal rein, ich hab nen Kaffee fertig." Gut 2 Stunden benötigten wir um uns gegenseitig vorzustellen und unsere Fahrzeuge zu bewundern. Mein neuer Freund ist ein wenig internetscheu. Keine Namen, keine Gesichter, nichts was ein Überwachungsstaat elektronisch auswerten kann, will er im Netz haben. Ich kann ihn irgendwie verstehen, er will noch mal zurück nach Deutschland, ich nicht! Aufgrund dieses leichten "Verfolgungswahns" werde ich meinen neuen Freund und langjährigen Fahrzeugbewohner in meinen Aufzeichnungen ab jetzt Arno nennen. Arno Nym mit seiner liebenswürdigen Hündin I. Kognito und seinem geschmackvoll ausgebauten Wohnbus des Herstellers G. Heim. Das ist er, der Arno.

Nach der Vorstellungsprozedur machen wir uns auf in die Stadt. Als erstes essen wir Sahnetörtchen, dann geht es nach Kaufland. Arno möchte flüssiges Brot kaufen. Nachdem ich ihm erzählte, dass mir hier die Leine meines Hundes gestohlen wurde, hatte er Angst den Seinigen hier anzuknoten. Also wartete ich mit den Tieren, während Arno das Wichtigste einkaufte. Mit Einbruch der Dunkelheit erreichten wir unsere Fahrzeuge. In kleiner, aber feucht fröhlicher Runde hatten wir uns viel zu erzählen. Am nächsten Morgen wanderten wir erst einmal zum nahen Wasserhahn um unsre tragbaren Wasserreserven zu befüllen. Auf dem Rückweg besorgten wir alles für ein gemütliches Frühstück. Dann schaute Arno nach meinem Forum, doch auch er war nicht in der Lage das Mod Last Topic Titels so einzubauen das es funktionierte. Nach einigen Stunden des Herumexperimentierens klappten wir den Rechner zu und starteten die Motoren. Unser Weg sollte uns vorbei an Curtea de Arges, hinauf zu einem wundeschönen Bergsee führen. Ein Mitarbeiter der Fischpolizei hatte mir Photos dieses Ortes gezeigt. Zwischen zwei massiven Felswänden wurde eine 166 Meter hohe Staumauer errichtet. Im Frühjahr, bei Schneeschmelze, soll ein Wasserfall über diese Mauer hinwegstürzen. Ich sah Bilder eines herrlichen Stellplatzes an dem mein damaliger Freund mit seinen Kumpels eine Party feierte. Dort wollten wir einige Tage verbringen und unser Anglerglück herausfordern. Schnell hatten wir die passende Straße gefunden und fuhren im Konvoi nordwärts. Ein kurzer Stopp am öffentlichen Abfalleimer und schon waren wir wieder auf der Straße. Rund 20 km hinter Curtea de Arges änderte sich das Landschaftsbild. Unsere Straße, die bis jetzt durch eine weiträumige Ebene führte, schlängelte sich nun serpentinenreich bergan. Immer wieder mussten wir durch kleine Tunnel fahren oder unsre Fahrzeuge zwischen gigantischen Felsmassiven zur einen Seite und meter- tiefen Abgründen zur Anderen hindurchmanövrieren. Einige hundert Meter über uns sichtete ich eine Rundbogenbrücke. Ich betätigte die Lichthupe und setzte den Blinker rechts. Arno stoppte. "Warte mal hier, und mach ein Foto wenn ich da oben drüber fahre," bat ich meinen Freund.

Nach dem Foto shooting steuerte ich die nächste Parkmöglichkeit an um auf Arno zu warten. Diese befand sich in gleicher Höhe wie die Oberkante der Staumauer. Wir hatten den See erreicht. Gemeinschaftlich beschlossen wir hier die Nacht zu verbringen um am nächsten Tag zu Fuß auszukundschaften wo wir unser endgültiges Lager aufschlagen wollen. Wir setzten uns auf die kleine Mauer vor unsren Wagen, öffneten ein Bier und genossen die Aussicht. Schnell freundeten sich unsere Hunde mit einigen wild lebenden Tieren an die wir natürlich füttern mussten. Danach machte Arno Futter für uns. Es gab Pizza! Er bastelte einen Hefeteig, belegte ihn reichhaltig und anschließend schoben wir den Kram in meinen Ofen. Normal macht er das in der Pfanne, beteuerte er.
Am nächsten Morgen spazierten wir durch den kleinen Tunnel in unmittelbarer Nähe unsres Wohnortes und fanden uns auf der Staumauer wieder. Der See war leer, oder besser gesagt, es fehlten gut 20 Meter Wasser, dass man hätte sagen können er sei voll.

"Links oder rechts?" "Lass uns mal über die Mauer laufen." Gesagt getan. Am Ende der Staumauer ein Restaurant. Wir folgten der Hauptstraße noch einige hundert Meter und beschlossen zurück zu gehen um die Gegend mit den Wagen zu erkunden. Doch vorher wanderten wir die Straße hinab, den Weg hinunter den wir gestern hinaufgefahren waren. Von der Staumauer sahen wir einen kleinen Steg, der in die Mauer hineinzuführen schien.

Das wollten wir erkunden. Einige Hunde verfolgten uns. Schnell fanden wir den Weg zum Fuße der imposanten Staumauer.

Der Weg ins Innere des Stauwerks war für deutsche Fahrzeugbewohner natürlich nicht zugänglich. Also verweilten wir eine Zeit und beobachteten das Wasser, welches aus gigantischen Rohren austrat, aber zu dieser Jahreszeit mehr ein Rinnsal als eine kräftige Fontäne bildete und schauten den zahlreich anzutreffenden Molchen und Fröschen zu. Auf dem Rückweg kürzten wir die Straße ab und kletterten eine steile Geröllpiste hinauf. Als erstes führte uns der Weg über eine provisorische Bücke welche aus Baumstämmen errichtet wurde, und dann ging es steil bergan. Als wir eine Serpentine höher wieder auf die Strasse trafen, mussten wir über eine kleine Mauer klettern. Ein uns begleitender Straßenhund brachte dies nicht fertig und jaulte herzerweichend. Wir waren schon am überlegen wie wir dem Kerl helfen als er es doch noch aus eigener Kraft schaffte.
Zurück an den Wagen starteten wir die Motoren um eine schöne Parkfläche am Seeufer zu entdecken. Die Strasse war eine der schlechtesten die ich seit langem befahren hatte. Zwischen den zahlreichen Schlaglöchern konnte man tatsächlich noch Reste eines Fahrbahnbelages ausmachen. Im Zickzack fuhren wir auf der rechten Seeseite nordwärts. Mehrfach parkten wir am Straßenrand

um schmale Wege Richtung Seeufer zu Fuß zu erkunden.
Glück bei der Stellplatzsuche hatten wir keines, dafür viel Spaß. Zum Beispiel als einer unsrer Wege mal wieder meilenweit vor dem Seeufer endete und wir dem hier durch einen Canyon fließenden Bach folgten. Irgendwann war ein Weiterlaufen trockenen Fußes nicht mehr möglich und wir beschlossen kurzerhand eine Brücke zu bauen.

Fünf oder sechs Stämme trugen wir zum Fluss, richteten sie in Gemeinschaftsarbeit am Ufer auf und brachten sie zu Fall. Bei jedem konnten wir beobachten wie sein Ende im schnell fließenden Wasser aufschlug, die Strömung unsren Baum davon riss und er kurze Zeit später den Wasserfall hinunterstürzte den wir uns so gerne einmal angesehen hätten.
Es dämmerte bereits als wir dem Fluss zurück Richtung Heimat folgten. Ich fuhr voran, die nächste Parkmöglichkeit sollte unsre sein. Soweit die Planung. Bald gabelte sich die Straße. Um Am Seeufer bleiben zu können, müssen wir uns links halten, deshalb bog ich links ab. Nach etwa 100 Metern verlor die Straße jegliche Asphaltdecke. Nach 300 Metern verwandelte sie sich in eine Schlammpiste. An der Gabelung hatte ich deutlich den Wegweiser zu einer Ortschaft gesehen. Ich hielt an. "Arno, glaubst Du das ist hier richtig?" "Nein, mit Sicherheit nicht. Aber noch kann ich hier fahren, park doch einfach irgendwo." Abermals einige hundert Meter weiter parkten wir unsre Wohnungen auf einer kleinen, schlammigen Wiese. Wir hatten gerade ein wenig Brennholz für ein gemütliches Lagerfeuer zusammengetragen als ein Wolkenbruch einsetzte. Also machten wir es uns in meinem Wagen gemütlich. Zwei Tage verbrachten wir an dieser, objektiv gesehen, eher weniger schönen Stelle. Wir beobachtetet die riesigen LKW die sich alle paar Stunden mit gigantischen Mengen Holz beladen ihren Weg an unsren Fahrzeugen vorbeibahnten und entdeckten in eher kleinern Wanderungen das Umland.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am 6. April 2011 fuhren wir weiter. Laut Landkarte sollte uns unser Weg über eine Passstraße führen welche nach ca. 40 km auf die B 68 treffen sollte. Dort wollten wir uns entscheiden ob wir links Richtung Brasov weiterfahren würden. Die Straße war menschenleer, nicht ein einziges Fahrzeug überholte uns oder kam uns entgegen während wir unsre Trucks bergauf quälten.

Nach einer guten Stunde Fahrt stand eine Schranke mitten auf der Fahrbahn. An ihr war ein "Durchfahrt verboten" Schild befestigt. Arno ignorierte diese Straßensperre und auch ich rangierte mein Fahrzeug an dem Hindernis vorbei. Weit kamen wir nicht mehr. Schon nach wenigen hundert Metern versperrte uns ein natürliches Hindernis den Weg. Riesige Flächen der Straße waren mit Schnee überzogen. Teilweise handelte es sich um richtige Berge.

"Ich kann nicht zurückfahren, ich hab kaum noch Sprit," meinte Arno. "Ich kann auch nicht zurückfahren, meine Bremse ist im Arsch. Da leuchtet permanent die Bremsdruck Warnleuchte. So fahr ich den Pass nicht wieder runter!"
"Wie deine Bremse ist im Arsch?!" "Jetzt bleib locker, ich kenne den Fehler und hab die passenden Ersatzteile dabei. Außerdem hab ich gerade erst getankt, ich kann Dir was Diesel borgen." Wir parkten unsre Fahrzeuge auf dem nahe gelegenen Hotelparkplatz. Ein erster Erkundungsgang verriet uns dass das Hotel um diese Jahreszeit wohl geschlossen habe. Mit Ärger ist wohl nicht zu rechnen. Dennoch wollte ich ein funktionsfähiges Fahrzeug unter dem Arsch, und deshalb suchte ich die Isomatte und meine Ersatzteile heraus und legte mich unter das Fahrzeug.

30 cm hinter dem Lenkgetriebe, am Rahmen befestigt sitzt ein Bauteil das sich, glaube ich, Hauptbremsdruckzylinder schimpft. Es ist auch nicht wichtig zu wissen wie dieses Teil heißt, viel wichtiger ist zu wissen wie man es repariert! Und das wusste ich. Ich repariere es nun zum dritten Mal seitdem ich vor über 10 Jahren meinen Wagen gekauft habe. Es scheint sich da irgendwie um einen produktionsbedingten Schwachpunkt zu handeln. In diesen Bremsdruckzylinder führen 4 Druckluftschläuchen hinein bzw. hinaus. Am oberen Ende befindet sich ein massiver Stahlstab der wackelt wenn man auf die Bremse tritt. Am unteren Ende sitzt eine kleine Metallplatte die von einem Sprengring gehalten wird. Darüber ein Schmutzschutz aus Gummi. Genau hinter diesem Gummi zischte es. Und zwar nicht gerade wenig. Immerhin so viel, dass mein Kompressor nicht in der Lage war die Verluste während der Fahrt zu kompensieren. Mit der Sprengringzange, die ich vor vielen Jahren eigens zu diesem Zweck gekauft hatte und seit dem nie wieder verwendete, entfernte ich die Befestigung, und genau wie beim letzten Mal flogen mir eine Feder und weitere kleine Bauteile entgegen. Ich verkrümelte mich in das beheizte Fahrzeug und suchte die entsprechenden Neuteile zusammen.

Laut Bedienungsanleitung darf man unter keinerlei Umständen nur die gerissene Dichtung tauschen, sondern man muss immer auch gleich die Feder mitwechseln. Kein Problem, schließlich verkaufen die diese Ersatzteile ja gar nicht einzeln. Mann muss immer ein ganzes Reparaturkitt für 70 Euro kaufen. Ich hab schon 3 Stück rum liegen, und brauche schon wieder ein Neues, da das Teil das bei mir ständig kaputt geht schon wieder verbaut ist. Mit Toilettenpapier reinige ich das Innenleben des Bremsdruckzylinders

und dann kann es an den Einbau gehen. Ich stelle das fertig präparierte Neuteil auf die Isomatte und mache mich auf, wieder unter das Fahrzeug zu kriechen als ein heftiger Windstoß die Matte anhebt und meine Teile in der Landschaft verteilt. Ich springe auf, fluche wie ein Idiot und trete mir die Spitze der Sprengringzange in die Schuhsole. Nach gemeinschaftlicher Suche finden wir glücklich alle verloren gegangenen Teile und ich setze die Reparatur fort. Kolben mit Gummiring und Feder in den Zylinder schieben und die Feder in die Führung des Haltebodens einrasten. Dann kräftig drücken. Sprengring mit zweiter Hand in Position bringen und mit dritter Hand, dritte Hand! "Arno ". Gib mir mal die Zange!" "Danke!" Schon fliegt die ganze Scheiße wieder auseinander. Wie hab ich das denn beim letzten Mal gemacht? Ich suche eine dünne Latte und einen kleinen Klotz.
Jetzt nagele ich den Klotz an die Latte und lege den Sprengring darüber. Ich schiebe den Kolben wieder in den Zylinder und verkante die Latte an meinem Rahmen. Jetzt kann ich den Boden mit dem kleinen Klotz hinaufhebeln und mit der anderen Hand die Zange führen. Nach einigem Fluchen ist mein Fahrzeug wieder zusammengebaut. Testlauf ". Das zischt immer noch. Scheiße! Ich baue alles wieder auseinander, der Kolben mit der Gummidichtung hatte sich aus unerklärlichen Gründen verkantet. Wieder zusammenbauen, und ". Es klappt! Der Tag war gelaufen. Bei einer weiteren Pizza, bei Schach und Monopoly (ich gewann beides) ließen wir den Tag ausklingen. Am nächsten Morgen war Krisenbesprechung angesagt. In die Richtung in die wir fahren wollten kamen wir wohl nicht weiter, uns wird nix andres übrig bleiben als zu wenden. "Vielleicht doch!" warf Arno ein. Kurze Zeit später hielt er sein Handy ans Ohr und telefonierte mit dem ADAC um herauszufinden wann der Pass wieder geöffnet wird.
"Vielleicht können wir ja einfach warten." Eine gute Idee! Tatsächlich rief der ADAC etwa 40 Minuten später zurück und wir erhielten die nötigen Informationen. Jetzt hab ich es doch glatt vergessen, aber ich glaube die sagten was von Juni. Warten fällt also aus. "Komm Arno, wenn ich einmal hier bin will ich eh da auf den Berg laufen. Da können wir auch gleich mal gucken wie die Straße ausschaut. Ich hab ne Schaufel dabei!" Wir folgten einem mit gelben Dreiecken markierten Wandersteig. "Phu, das ist doch kein Weg! Ich bin operiert, mein Arzt hat mir Bergwanderungen verboten." stöhnte Arno. Wir folgten also der gesperrten Asphaltstraße. Vorbei an Wasserfällen

und Schneebergen. Wir genossen die Aussicht auf die verschneiten Nord- und die bereits schneefreien Südhänge.

Für einen weitern Aufstieg war uns das Wetter zu unbeständig. "Komm, wir nehmen die alte Leitplanke hier mit und basteln die vorne an deine Karre. Dann haste ein Räumfahrzeug und wir können einfach über den Pass fahren." "Jo, klar Arno. Am Besten wir bauen das mit Deinem Wagen, ich wollte mit meinem noch ein bisschen rum fahren." Beim Abstieg sinnierten wir noch ein wenig über diese Idee, bevor wir die Hauptstraße verließen um eine kleine Hütte in näheren Augenschein zu nehmen welche anscheinend von einem Schäfer als Unterschlupf und Übernachtungsmöglichkeit erbaut worden war. Bevor wir uns wieder dem Monopoly Spiel widmeten, warteten wir auf´s Essen.

Monopoly, frei Parken. Weiß irgendwer was es mit diesem Spielfeld auf sich hat? Ich kenne es so, dass man dort so lange verweilen kann wie man mag, bzw. bis ein anderer Spieler auf dieses Feld kommt und ebenfalls "frei Parken" möchte. Arno hingegen kennt es so das alle Gelder die an die Bank gezahlt werden unter das frei Parken Feld geschoben werden. Kommt man darauf erhält man all das Geld. Die Bedienungsanleitung erklärt zwar alles und jedes, aber über die Verwendung dieses Feldes schweigt sie sich aus. Am nächsten Morgen klopft Arno ungewohnt früh an meine Haustüre. "Ich weiß nicht was Du machst, aber ich hau hier ab. Ich hab keine Lust hier zu überwintern, noch komm ich durch." Ein Blick aus dem Fenster verriet mir Arnos Problem. Es hatte geschneit. "Ne Kollege, warte 10 Minuten dann komm ich mit. Um mich einschneien zu lassen hätte ich mehr Kartoffeln kaufen müssen." Kurz danach rauchte es aus unsren Auspuffanlagen

Und wir fuhren durch eine diesige Suppe, die man wohl Luft nennt, in gebührendem Sicherheitsabstand talwärts.

Kaum hatten wir die Schneegrenze erreicht stoppte Arno am Straßenrand. Unsre Hunde entdeckten das Umland während wir es uns in Arnos Wagen bequem machten um erst einmal einen Frühstückskaffee zu uns zu nehmen. Wir folgten der schlaglochreichen Straße zurück um den See herum die wir erst vor wenigen Tagen in die andere Richtung befahren hatten. Rund eine Stunde später fuhren wir über die Staumauer. Arno fuhr voran, bald hatten wir auch die enge serpentinenreiche Straße mit der Rundbogenbrücke hinter uns gelassen. Am Fuße des Bergmassives sichtete ich ein Wanderzeichen. Da geht´s zu irgendeiner Burg! Lichthupe, Blinker " irgendwann stoppte Arno. "Hast du die Burg gesehen, da war ein Wanderzeichen, keine 2 Kilometer von hier, sollen wir da nicht mal rauf laufen?" "Ich fahre keinen Meter Umweg, ich bleib eh gleich stehen. Mein Sprit ist alle und laut Navi sind es noch über 20 km bis zur nächsten Tanke." "Nu reg dich nicht auf, wir pumpen ein bisschen was von mir zu Dir. An der nächsten Tanke gibst Du es mir zurück." Wir wendeten, stoppten an einem kleinen Supermarkt um ein Brot zu erwerben, und parkten kurz darauf auf einer Schafweide. "Bevor hier irgendetwas passiert, brauch ich Diesel. Der stottert schon der Wagen!" Hier dieselt er mich an.

Und was für professionelles Equipment er dafür mitführt, der Arno. Kein Wunder das ich ihn nur Arno Nym nennen darf :-)
Nein, der Fairness wegen muss ich erwähnen dass dieses professionelle Diesel-stehl-tool, mit integrierter Handpumpe noch original verpackt war.
Nach einer weiteren Tasse Kaffee und einem stärkenden Frühstück ging´s los. Schnell hatten wir das Wanderzeichen gefunden. 1480 Stufen waren es zu erklimmen bis man das "Poenari Castel" aus dem 13. bis 15. Jahrhundert erreicht. Dabei legt man eine Höhendifferenz von lediglich 80 Metern zurück, verrät uns eine Informationstafel. Arno stöhnt erneut und erzählt von seinem ärztlichen Bergwanderverbot. Gegen drei Uhr befinden wir uns kurz vor der Burg.

Abermals rund 100 Stufen weiter kommt so ein Typ aus seinem Wachhäuschen. 5 Lai Eintrittsgeld fordert er von uns. Das war der Informationstafel nicht zu entnehmen! Arno schaut mich an " Ich schau Arno an. "5 Lai? That is 2,5 liters of Beer and a package of Potato chips! A hole nice evening for watching a stupid castle? No!" Leider verstand der Eintrittsgeldkassierer meine Worte nicht. Aber seinem Blick zu urteilen hatte er noch nie Touristen erlebt die nach 1480 Stufen einfach umkehrten weil ihnen 1,25 Euro zu viel Geld war. So konnten wir den Ausblick von der Burg nicht genießen, aber ich denke groß anders als der von den Treppen, wird er auch nicht ausgesehen haben.

Wir erkundeten noch einen Stichweg, der durch ein nicht verschlossenes Gartentor von dem Treppenweg abging und ließen uns durch einem Sicherheitsmitarbeiter von dem Gelände eines Steinbruches verscheuchen, bevor wir zu unsren Fahrzeugen zurückkehrten, die Motoren starteten und unsren Weg fortsetzten. Kurz darauf stoppten wir an einer öffentlichen Wasserpumpe. Mein Wassertank war restlos leer, schon seit Tagen versorgte ich mich nur noch aus Flaschen, und auch Arno fuhr nicht nur mit den letzten Tropfen Kraftstoff spazieren. Der Bau eines Adapters für den eigenartigen Anschluss der Pumpe scheiterte, so dass wir einen großen Teil des kostbaren Trinkwassers nicht in unsre Tanks füllen konnten sondern damit den Rasen gossen.

Irgendwann bog Arno rechts auf einen unbefestigten Weg ab. Kurz darauf parkten wir auf einer großen Wiese in unmittelbarer Nähe eines Flusses.

Wir ließen es ruhig angehen in den 5 Tagen die wir hier wohnten. Ich hatte quasi pausenlos einen Korb Wäsche im Fluss.

Nach einem so langen und harten Winter waren meine Vorräte an sauberer Bekleidung nahezu verbraucht, und dieser schnell fließende Bach und das sonnige Wetter kamen da wie gerufen. In kleineren Wanderungen entdeckten wir das nähere Umland. Besonders erwähnenswert wäre hier nur einen Platz mit eigenartigen Bunkern und Schächten. In einige konnte man hineinklettern, aber einer war eigenartig. In einem kleinen, türlosen Häuschen befand sich ein Loch im Boden von gut und gerne 4 Metern Durchmesser. Einen Schutz gegen unbeabsichtigtes Hineinfallen gab es nicht. "Wie tief mag das sein?" Wir leuchteten mit meiner kleinen Taschenlampe in die Dunkelheit der Tiefe. Dann warf Arno einen Stein. "21, 22, 23, 24, 25... Das ist aber tief." "Scheint gar nicht mehr aufzuhören." BANG! Ein lauter Knall schallte aus dem inneren des Loches empor. "Wie viele Leichen mögen da unten liegen?" Leider war ein Abstieg unmöglich und ein Seil das lang genug gewesen wäre hatte keiner von uns.
Die Abende verbrachten wir mit Heimkino in Arnos Wagen, Monopoly, Schach oder Lagerfeuer.

Da sich Arnos Biervorräte dem Ende neigten, erfanden wir ein lustiges Spiel um zu ermitteln wer Nachschub kauft. Wer 5 Mal am Tag das Wort "Bier" ausspricht muss zahlen. Von nun an tranken wir nur noch Pivo oder Gerstenkaltschale.
Gegen Mittag des 11. April fuhren wir mit Arnos Wagen in´s Dorf. Er hatte sich verplappert und musste Gerstenkaltschale kaufen. Außerdem erwarb er noch 2 Gaspullen. Deren Inhalt wollte er zurück an unsrem Parkplatz mittels überhängender Flasche und einem Adapterschlauch den er einem deutschen Rentner abgekauft hatte umfüllen. Ich hatte von dem Verfahren gehört und in spießbürgerlich deutschen Büchern darüber gelesen wie gefährlich das ist. Die volle Flasche wird kopfüber ein wenig erhöht über die Leere gehangen. Dann werden beide Flaschen mit einem Druckminderer losen Schlauch verbunden und die Ventile geöffnet. Mit dem Feuerzeug überprüft man die Dichtheit der Verschraubungen. Nein, Scherz! Mann nimmt eine Lösung aus Spülmittel und Wasser in einer alten Fensterreinigungssprühflasche. Bilden sich Blasen, ist es undicht, bilden sich keine, ist es dicht. Eine gute halbe Stunde fließt nun Gas von der einen in die andere Flasche. Man hört es förmlich plätschern, schließlich handelt es sich um Flüssiggas. Hört das Plätschern auf, hat sich ein Druckausgleich gebildet und man gießt heißes Wasser über die nun fast leere Flasche.

Die Wärme sorgt für eine Ausdehnung des Restgases und somit für einen Druckanstieg. Es beginnt wieder zu plätschern. Ist der Umfüllvorgang beendet werden die Ventile geschlossen und der Füllschlauch entfernt. Stellt man die leere Flasche richtig herum und öffnet das Ventil, zischt es kurz, dann ist sie vollständig leer. Wichtig dabei ist, dass die Füllmenge der vollen Flasche maximal gleich gross, besser kleiner, als die der absolut leeren Flasche ist. Auch am 12.April schuldet mir Arno ein Bier. "Verdammt, ich fahre nie wieder zu nem low-Budgetter der das besser kann als ich." flucht er während er den Wagen startet. Eine gute Gelegenheit sich das Pfand für die Gasflaschen zurückzuholen. Nach einigem hektischen hin und her Gerenne hat die Ladenbesitzerin 100 Lai Bargeld a ufgetrieben das sie zurückgeben kann. Alles hat reibungslos geklappt, auch ich kaufe eine Flasche die ich mir von Arno umfüllen lasse. Gegen 10 nach 12 erreichen wir am 14. April mit beiden Wagen den kleinen Laden der die Gasflaschen verkauft. Auch ich möchte mein Pfand zurückhaben. An der Türe hängt ein Schild: Bis 15 Uhr geschlossen. Na super! Bei einem ausgedehnten Frühstück warten wir geschlagene 3,5 Stunden. Denn mit den Öffnungszeiten nimmt das hier niemand so genau und der Ladeninhaber hatte wohl etwas Besseres zu tun als pünktlich sein Geschäft aufzusperren. Aber dann ging alles problemlos und wir setzten unsre Fahrt fort. In Curtea de Arges, nur rund 30 km von Pitesti entfernt fand Arno eine geöffnete Tankstelle. Da wir einen Verbrauchermarkt benötigten wollten wir diese Ortschaft nach einem absuchen. Also parkte ich mein Vehikel auf einem großen Parkplatz unmittelbar vor der Tanke. Wir spazierten durch den Ort und entdeckten einen Plus Markt mit guter Parkmöglichkeit. Außerdem passierten wir einen Umzugswagen. "Das ist das Beste!" meinte Arno. "Wenn ich mir irgendwann mal so einen Koffer ausbauen sollte, bekommt der auch die Beschriftung von einem Umzugsunternehmen. Total unauffällig." Auch ich hatte mir bereits darüber Gedanken gemacht und so konnte ich gleich einen passenden Firmennamen vorschlagen: "Voyeur GmbH " wir helfen Ihnen umziehen!" "Als Telefonnummer 6 Mal die 6" konterte Arno. Bevor wir zum Plus weiterfuhren musste ich noch etwas erledigen, hier war eine gute Entsorgungsstation die ich vor Abreise unbedingt noch nutzen wollte. Nachdem ich die eiserne Gullyplatte entfernt hatte sah ich in der Tiefe eine eklige Brühe fließen, es stank abscheulich. Das ist kein Regenwassergully, da kann meine Scheiße noch mit dazu.

Am Plus angekommen kaufte Arno alles für eine Abschiedsparty, und auch ich deckte mich mit allem ein was ich die nächsten Wochen zu verzehren gedachte. Darüber hinaus erwarb ich einen neuen Handfeger mit Gummiborsten. Meinen Alten hatten wahrscheinlich die Hunde davongetragen als er einige unbeaufsichtigte Momente lang vor dem Fahrzeug lag als mich Franziska begleitete. Seit dem kehrte ich mit einer Tapezierbürste.
Ich besiegte meinen Freund ein letztes Mal beim Monopoly Spiel und genoss ein letztes Mal Gerstenkaltschale in der Gesellschaft des sympathischen deutschen Fahrzeugbewohners Arno Nym. Am nächsten Morgen klopfte Arno um endgültig "Lebwohl" zu sagen. "Schreib bloß keinen Scheiß über mich." Meinte er wohl mehr als Witz als im Ernst. "Nö Arno, würde ich doch nie machen. Ich könnte beispielsweise darüber schreiben wie Du mir am Tag deiner Ankunft voller Stolz eine Büchse echt bayrischer Weißwürstchen gezeigt hast und wie du diese Dose nach 2 Wochen Anwesenheit wieder mitnimmst."
"Verdammt, ich fahre nie wieder zu nem Low Budgetter der das besser kann als ich!" stöhnte Arno während er die Büchse öffnete. Scheki bewachte derweilen I. Kognitos Einhorn.

Arno schaltete seinen PC an und wählte sich mit Hilfe seines deutschen Mobilfunkanbieters ins Internet ein. "Hast Du mal ausprobiert ob es hier W-Lan gibt? Da drüben stehen Hochhäuser, Du kommst hier bestimmt umsonst ins Netz." "Ja hab ich schon, hier ist nix!" Ich holte meinen Rechner, warf die Antenne auf Arnos Dach und war 5 Minuten später kostenfrei online. "Ja mit ner Außenantenne!" Etwa 2 Stunden nutze Arno meinen kostenlosen Zugang bevor er endgültig weiter zog. Gute Reise Arno, eins muss ich dir noch sagen: "Du bist mein erster Weißwurst VIP :-)


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Bild: Danke
Bei den Miet-Wohnmobilfahrern von reisen-aus-leidenschaft.de für die Aufnahme meiner Reiseberichte in ihre Blogroll. Die 4 sind regelässig mit Mietmobilen oder dem eigenen Kastenwagen unterwegs und berichten über ihre Reisen.



Kleine Häuser auf Rädern, auf dem Wasser und in Bäumen.


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