Wohnmobil Reisebericht Brasov; Rumänien

4 weitere Tage verweilte ich in Curtea de Arges. Während ausgedehnter Spaziergänge entdeckte ich die Gegend.

Ich fand einen abgemagerten, bewegungsunfähigen Hund in der Nähe des kleinen Flusses, der hier entlang fließt und dem ich bis weit hinter das Dr. Oetker Werk folgte. Es kostete mich bestimmt eine Stunde bis ich das verängstigte Tier anfassen konnte. Mehrfach unternahm das entkräftete Tier den Versuch aufzustehen um zu fliehen, aber irgendetwas schien es daran zu hindern. Um sich zu beißen schien ihm in diesem Augenblick wohl die einzige Alternative. Da halfen selbst meine wohl duftenden Leckerchen nicht. Irgendwann ließ der Widerstand des Tieres nach, und es gelang mir die Schnauze zu fassen zu bekommen. Mit der anderen Hand griff ich unter den Bauch und wollte das Tier anheben. Es wehrte sich mit allen Kräften, aber der Hund war nicht der größte, ziemlich entkräftet, und ich hatte seine Schnauze fest umklammert. Dennoch gelang es mir nicht den Hund anzuheben. Irgendetwas hielt Ihn fest. Ich drehte ihn auf die Seite und sah was geschehen war. Um seine Hinterhand hatte sich eine Brombeerranke gewickelt. Es kostete mich viel Mühe diese einhändig loszuschneiden. Doch dann war das Tier frei und suchte das Weite.
In der Innenstadt entdeckte ich ein Elektronikgeschäft. Genau wie das in Constanta trug es den Namen Dioda. Ich holte mein defektes Batterieladegerät und zeigte die durchgebrannten Teile einem Mitarbeiter. Er öffnete einige kleine Schubladen und schüttelte den Kopf. Dann beriet er sich mit einem weiteren Mitarbeiter. Dieser verschwand in einem Hinterzimmer und kam kurz darauf mit einigen Platinen aus alten TV Geräten, oder was weiß ich woher, in der Hand zurück. Die Männer beratschlagten sich ein weiters Mal. Zeigten auf die defekten Teile in meinem Ladegerät dann auf welche auf den alten Platinen. Dann schlugen sie in irgendwelchen Tabellenbüchern nach. Ein dritter Mitarbeiter wurde geholt, er konnte englisch. Für 50 Lai, also für 12 Euro würden sie mir das Gerät reparieren. Allerdings mit Gebrauchtteilen von den Platinen. Wenn ich Neuteile haben wollte, müssten sie die erst bestellen und es würde teurer. Ich vertraute den freundlichen Leuten und gab mich mit Gebrauchtteilen zufrieden. Ohne irgendeine Quittung zu erhalten ließ ich mein teures Gerät zur Reparatur zurück. Montagmorgen sei es fertig.
Viel ist nicht passiert während ich wartete. Das Einzige über das ich berichten möchte ist, wie ein Herr in sein Auto stieg das nicht viel besser aussah als dieses hier:

Es war ein alter Mann und ein ebenso altes Auto. Ich beobachtete den Vorgang während einer meiner Spaziergänge im ländlichen Umland von Curtea de Arges.
Der Mann ging auf sein Fahrzeug zu und bekreuzigte sich. Dieser Vorgang dauerte schätzungsweise eine knappe Minute. Dann öffnete er die Türe, setzte sich und bekreuzigte sich abermals. Anschließend startete er den Motor der nach einigen Startschwierigkeiten auch ansprang. Bevor er einen Gang einlegte und davonfuhr, bekreuzigte er sich ein drittes Mal.
Ich würde ihm vorschlagen die Bremsanlage zu reparieren oder, wenn er es altersbedingt nicht mehr geregelt bekommt, einfach das Autofahren bleiben zu lassen. Beide Vorschläge halte ich für sicherer als Gott um eine unfallfreie Fahrt zu bitten.
Am Montag erhielt ich wie vereinbart mein Ladegerät zurück. Der Mitarbeiter steckte es in die Steckdose und schaltete es ein. Alles sah ganz gut aus. Ich trug es zurück zum Wagen, verband es mit den Batterien und startete den Generator. 9 Ampere Ladestrom, mehr kann die Batterie wohl derzeit nicht aufnehmen, schließlich ist sie nicht leer. Ob die Kiste auch die vollen 25 Ampere leisten kann, oder ob das Teil dann wieder anfängt zu qualmen, das wird sich erst im Winter zeigen.
Ich räumte meinen Krempel zusammen und suchte das Weite. Der Wegweiser nach Campulung führte mich über schmale Straßen mit einem zufrieden stellenden Belag. Laut meiner Karte soll es in der Nähe von Campulung einen Nationalpark geben. Ihn fand ich nicht! Also folgte ich den Straßenschildern weiter Richtung Brasov. Schon bald verlor die Straße ihre Teerdecke. Bäume ragten weit hinein, und ich hatte mehrfach Angst meinen hübschen Wohnkoffer an den ausladenden Ästen der Baumkronen kaputt zu fahren. Auf der pulvertrockenen Schotterpiste wirbelten meine Hinterräder große Staubwolken auf. Ich war mir sicher falsch zu sein und suchte einen Platz zum Wenden. Nach wenigen Kilometern führte ein Stichweg links ab. Er endete auf einer großen Wiese neben einem Fluss. Das Wenden kann warten, hier gefällt es mir!

Ein herrlicher, inspirierender Platz um mich vor den PC zu setzen und Reiseberichte zu schreiben. Meine bisherigen Aufzeichnungen enden kurz vor Franziskas Ankunft. Alles was danach geschah habe ich noch nicht nieder geschrieben. Die Probleme mit dem blöden Bildformat, dann die Arbeit im Tierheim. Im unmittelbaren Anschluss ein Parkplatz mit Internet auf dem ich Anderes zu tun hatte, dann Arno. Aber hier, hier ist gut!
Auf der anderen Uferseite ein verfallener Bauernkoten. Rauch steigt vom Flussufer empor. Eine alte Bäuerin ist damit beschäftigt die Uferböschung abzufackeln. Ich wechsle die Decken auf meiner Couch und lasse die Schmutzigen von der nahen Behelfsbrücke in den Fluss hinab. Drei Baumstämme wurden miteinander vernagelt und auf Steinhaufen über den Fluss gelegt. Eine wackelige Lattenkonstruktion dient als Geländer.

Jetzt treibt die Bäuerin 3 Kühe an mir vorbei. Wir kommen ins Gespräch. „Waschen!“ Ich deute auf die Decken und mache Waschbewegungen. Die Bäuerin lächelt und treibt ihr Vieh weiter. Während das Wasser seine Arbeit tut, ziehe ich los einmal nachzuschauen wo ich hier stehe. Höhlen säumen den Wanderweg, herrliche Natur und atemberaubende Landschaft. Ein Ort dem ich wohl einige Tage treu bleiben werde. Schon bald bricht die Dämmerung über mich herein und ich schalte den PC an. Ich sitze noch keine halbe Stunde davor als draußen irgendetwas klappert. Ich schaue aus dem Fenster. Ein alter Mann ist damit beschäftigt meinen Campingtisch zusammenzuklappen den ich einfach vor dem Wagen hab stehen lassen. Der alte Sack kommt damit eh nicht weit, in Ruhe binde ich meine Schuhe zu und springe aus dem Wagen. Im Schein meiner Stablampe sehe ich Tisch und Stühle. Säuberlich sind sie zusammengeklappt und zum Abtransport bereitgelegt. Ich schnappe mir meine Campingutensilien und stelle sie ins Fahrzeug. Der Mann kommt um mein Fahrerhaus herumgelaufen und beginnt auf mich einzureden.
Anscheinend versucht er, mir begreiflich zu machen, dass er meine Dinge nur einmal anschauen wollte und er nicht im Traum daran gedacht habe sie zu stehlen. „Lapte, Lapte“, spricht er und deutet mir an ihm zu folgen. Das Wort Lapte kenne ich, und es bedeutet Milch. Anscheinend möchte er mich auf eine Milch einladen. Ich lasse Scheki zur Bewachung im Fahrzeug zurück, schalte in einem unbeobachteten Moment die Alarmanlage scharf und folge dem Mann. Unser Weg führt uns über die Brücke. Der Mann deutet auf die Decken. Ich nicke, deute ebenfalls auf die Decken und dann auf mich. Auch der Mann nickt. Wir erreichen den Bauerkoten. Eine Hütehündin kommt uns mit ihren zwei Welpen entgegnen. Aus einem baufälligen Stall muht es. Es ist stockfinster. Der Mann führt mich unter einen großen Vorbau des Hauses. Strom scheint es nicht zu geben, zumindest unternimmt der Herr keine Anstalten eine Beleuchtung einzuschalten. Ich hänge meine starke Lampe an einen Nagel der in die niedrige Deckenkonstruktion eingeschlagen ist. Es stehen einige selbstgezimmerte Sitzgelegenheiten um einen großen Tisch herum der aus zwei Haustüren gefertigt zu sein scheint. In einer Ecke steht ein großer Eimer. Der Mann hebt die Holzplatte hinweg die ihn bedeck, greift nach einer Tasse die an einem Nagel hängt und schöpft diese im Eimer voll. Er reicht mir die Tasse. Es ist Milch, frische selbstgemolkene Kuhmilch. In einer anderen Ecke, nahe der Hauswand befindet sich eine Hundehütte, daneben lehnt ein Waschbrett. Ein alter Pflug steht herum. Einer der Sorte, die man noch hinter einen Ochsen spannt. Der Mann hebt die Holzplatte von einem weiteren Kunststoffgefäß, er winkt mich zu sich heran. In einer Salzlake schwimmen große Weißkäsestücke. Mit seinen ungewaschenen Fingern hebt der Mann eines heraus und drückt es mir unverpackt in die Hände. Dann begleitet er mich zurück zu meinem Wagen. Ich bitte ihn hinein und revanchiere mich mit einer Tasse Kaffee. Ausnahmsweise habe ich sogar Milch im Angebot. Nach ungefähr einer halben Stunde werde ich wieder alleine gelassen. Ich setze mich vor den PC und schreibe.
Nach etwa einer Stunde werde ich wieder unterbrochen. Starke Lampen leuchten hinter meinem Wagen. Es klopft. „Policia!“ Ich öffne. Was ich hier mache werde ich gefragt und ich antworte „Urlaub“. „Pass, Fahrzeugpapiere!“ Die Beamten wollen einen Blick in mein Fahrzeug werfen. Dann in mein Fahrerhaus. Der Werkzeugkoffer liegt aufgeklappt auf dem Beifahrersitz. „Was machst du mit so viel Werkzeug?“ „Mein Auto reparieren wenn es kaputt ist, der Karren ist über 20 Jahre alt, da fahr ich doch nicht ohne Werkzeug von Deutschland bis hier her.“ Ich versuche die Kontrolle ein wenig abzumildern. Der Polizei den Eindruck zu geben, dass sie total nützlich sei wirkt erfahrungsgemäß immer. Ich frage nach dem Weg Richtung Brasov. „Ist ja wohl verkehrt hier, eigentlich wollte ich nur wenden, aber hier fand ich dann ganz schön und dachte ich könne zwei, drei Tage stehen bleiben um zu wandern. Muss irgendwo ne Abfahrt verpasst haben.“ Freundlich erklärt mir der Bulle den Weg. Ich scheine hier richtig zu sein. Dann fällt der Schein seiner Lampe auf das von außen zugängliche Staufach links, ganz am Anfang meines Wohnkoffers. „What´s inside?“ Will er wissen. Ich habe nix zu verbergen und öffne die Türe. Oben auf liegt mein Winkelschleifer. Für alle gut zu erkennen. Einbruchswerkzeug?! „Was machst Du damit?“ Will der Ordnungshüter wissen. „I show you!“ Ich verriegelte die Tür des Staufaches und bat den Bullen noch einmal mit ins Fahrzeuginnere zu kommen. Auf dem Tisch stand mein PC und er zeigte die Bilder die Franziska aufgenommen hatte. Schnell hatte ich das Bild gefunden welches zeigt wie ich mit der Flex meine Axt schleife. Ich zeigte auf die Axt und auf den Kamin. Der Bulle verstand, wünschte mir einen schönen Abend und verschwand mit seinem Kumpel in der Dunkelheit.
Ich fing wieder an zu schreiben. Mit den ersten Sonnenstrahlen des nächsten Tages verlasse ich mein Wohnmobil. Ich habe die ganze Nacht vor dem PC gesessen, ich brauche Abwechslung und möchte meine Decken aus dem Fluss ziehen. Doch da ist nur eine Decke. Das Seil, an welches ich die Zweite geknotet hatte, baumelt deckenlos im Fluss. Ich hänge die Erste zum trocknen auf und folge dem Flusslauf stromabwärts. Vielleicht habe ich Glück und mein Couchschoner hat sich an irgendeinem Ast verheddert. Doch ich kann ihn nicht entdecken. Frustriert mache ich mich auf den Rückweg. Als ich in die Höhe des Bauerngehöfts komme sehe ich sie. Ein wenig versteckt hinter dem eigentlichen Haus hängt sie zum Trocknen. Fein säuberlich aufgehängt. Na warte! Selbstsicher betrete ich das eingezäunte Privatgelände, schnappe mir meine Decke, werfe diese und die zweite in meine Dusche, starte den Motor und haue ab.
Schon bald endet die Schotterpiste an einer gut zu befahrenden Asphaltroute. Hier gibt es auch wieder Schilder. Wie es das Schild befiehlt biege ich rechts ab. Es geht bergauf. Erst nur seicht, später steiler und in Serpentinen. Die Landschaft ist phantastisch, ich fahre mitten durch die Karpaten. Auf Höhe der Passstraße ist alles schneefrei, doch mehr als einmal genieße ich Blicke die mich deutlich die Schneegrenze erkennen lassen. Vergeblich suche ich nach einem Stichweg zu einem einsamen Parkplatz um ein paar Tage wandern gehen zu können. 2 Mal halte ich am rechten Fahrbahnrand und erkunde einen Weg zu Fuß, doch beide Male führt er zu keiner geeigneten Parkfläche. Dafür freunde ich mich mit einer Hundemama an und beobachte einen Brieftaubenzüchter wie er einige Hundert seiner Tiere aus seinem fahrenden Vogelkäfig entlässt. Jeder baut sein Auto halt zu was Anderem um, ich zur Wohnung und der zum Vogelkäfig. Viel zu schnell verlasse ich das Bergland ohne einen passenden Parkplatz gefunden zu haben.
Mein weiterer Weg führt durch eine weite Ebene. Einziger interessanter Punkt: Eine verfallene Industriebrache.

Aber auch hier finde ich keine Parkmöglichkeit die mir gefällt. Bald darauf erreiche ich das Ortsschild Brasov. „Center“ und ein Pfeil nach rechts, so informiert mich ein Schild. Ich setze den Blinker und biege ab. Mitten auf der Straße sitzt ein kleiner Welpe. Ich bin nicht der einzige der einen Bogen um das Tier fährt. Nach 200 Metern eine Parkbucht. Ich halte an und gehe zügigen Schrittes zurück. Am Wegrand hocken 2 Frauen die ihre Wegzehrung freundschaftlich mit dem Geschwisterchen des Kleinen teilen. Ich gehe weiter. Gerade als ich Sichtkontakt zu dem im Gefahrenbereich sitzenden Hundebaby hergestellt habe nähert sich ein Mann. Wenige Augenblicke zuvor stand er am Straßenrand und versuchte allem Anschein nach irgendwelche Trichter an die Vorbeifahrenden zu verkaufen. Als er das Tier erreichte versetzte er ihm einen kräftigen Tritt und beförderte es somit in den Grünstreifen. „Fuck off you Bastard!“ Drohend hob ich die Faust und wechselte in den Laufschritt. Auch der Mann begann zu rennen. Er sprang in einen Bus der gerade an einer Haltestelle stoppte und verschwand mit ihm. Ich hob das verängstigte Tier in meine Hände und trug es zu den Frauen und seinem Geschwisterchen. „He sit in the middle of the street,“ startete ich ein Gespräch. Doch die beiden Frauen waren Deutsche Touristen. Gesundheitlich schien der Kleine nix abbekommen zu haben und nach einem kurzen Smalltalk setzte ich meine Fahrt fort. Bald darauf parkte ich auf einer großen Grünfläche unmittelbar hinter den Busbahnhof von Brasov.

Ich hatte die Nacht nicht geschlafen, aber der Kaffee hielt mich wach. Nix wie auf in das Stadtzentrum. Ich folgte der Hauptstraße. Es war der erste sonnig warme, ja fast schon heiße Tag des Jahres. Die Innenstadt begrüßte mich mit einem urigen Stadtkern aus alten Häusern, Kirchen und einer großen Fußgängerzone. Unzählige Menschen drängten durch die Straßen. Der Flair, der von diesem Ort ausging, gefiel mir auf Anhieb. Ich kaufte eine gut gekühlte Büchse Bier und setzte mich auf eine der Bänke vor dem Stadtbrunnen auf dem Dorfplatz um das Treiben auf mich wirken zu lassen.

Der Erste der mich ansprach war ein Polizist. „Sorry, you speak German or English ?“ Der Polizist schüttelte den Kopf, deutete auf mein Bier und sagte etwas das wahrscheinlich “forbidden” heißen sollte. Tatsächlich ist es in Rumänien, genau wie in der Türkei und an vielen Orten in Deutschland auch, verboten ein Bier in der Öffentlichkeit zu trinken. Das erzählten mir einige Freunde die ich später kennen lernen sollte. Egal, mein Bier war eh leer, so dass ich die Büchse in einen nahen Abfalleimer werfen konnte und der Polizist zufrieden von dannen zog. Ich setzte mich wieder und genoss die Wärme der Frühjahressonne vermischt mit dem „Spirit“ der von dem Ort ausging, der Müdigkeit und jetzt auch dem Alkohol. Ich saß nicht lange als ich erneut angesprochen wurde. Zwei junge Frauen quatschten mich da einfach von der Seite an. „English? German?“ Englisch konnten die Beiden sehr gut, waren sie doch in London geboren und von ihrer Glaubensgemeinde, den Mormonen, zur Missionsarbeit nach Rumänien gesandt worden. Ihr aktuelles Missionsopfer war ich. Sehr lustig! Schon in Deutschland hatte ich Wagenbesuch von den Zeugen Jehovas. Ja, ich hab mich mal bei so einem Wachturm-Verschenker beschwert dass keiner in mein Wohnmobil käme. Der fragte mich wo ich parke und ein paar Tage später klopften tatsächlich 2 Zeugen an, um mit mir über Gott zu sprechen. Übrigens sehr nette Menschen. Aber darum geht’s ja jetzt nicht. Ich hatte neue Missionare und die hatten nicht damit gerechnet, dass ich mal die Bibel gelesen habe. Und ob ich die Bibel gelesen hätte, das war die erste Frage die ich von den Zweien gestellt bekommen habe nachdem sie sich als Missionare vorgestellt haben. „Yes, I have. And I don´t understand it“, antwortete ich. „Fangen wir vorne an, da waren Adam und Eva. Die hatten zwei Söhne. Kein und Abel. Irgendwann wurden sie aus dem Paradies verbannt und die Söhne zogen in die Welt und nahmen sich eine Frau. Woher kam die Frau?“ Ja, also Adam und Eva hatten mehr Kinder als Kain und Abel, erhielt ich als Antwort. „Than Kain and Abel fuck their sisters?? I am not surprised that people are so crazy!“ „No …“ „Dann haben sie es mit der Mutter getrieben“, unterbrach ich die Sektenpriester. Am Anfang habe es mehr Menschen gegeben als Adam und Eva wurde ich belehrt. Die Bibel erzähle halt exemplarisch nur ihre Geschichte. Aha! Jetzt war ich schlauer. „Ein paar tausend Jahre später, die Sintflut! Schon wieder gab es von jeder Spezies nur noch 2. Ein erneuter Inzuchtanfang? Bei der Sintflut sei nicht die ganze Welt überschwemmt worden, sondern nur ein großer Teil wurde mir erklärt. „So the bible tells leys? “ Nein, das auch nicht, das sei das alte Testament, da sei alles sehr symbolisch. Neues Testament, auch gut das fängt mit dem Jesus an. „Wie alt war die Maria als sie den Jesus bekommen hat?“ Diese Frage konnten meine Mormonen nicht beantworten, sie meinten das wisse man nicht. „Ich meine mal ne wissenschaftliche Arbeit gelesen zu haben, dass die Gute erst 13 oder 14 war. Selbst in der damaligen Zeit konnte der Josef das nicht ungestraft zugeben. „Jesus ist the son of good, not of josef.“ Wurde ich unterbrochen. “Than good is pedophil?” Langsam wurden die zwei Mormonen etwas unruhig, anscheinend wurden sie auf solche Fragen nicht vorbereitet. Es folgte eine lange Rede der ich leider nicht folgen konnte, und ich bin mir nicht sicher ob es an fehlenden Sprachkenntnissen meinerseits oder an fehlender Sinnzusammenhängigkeit seitens meiner Gesprächspartner lag. „You think so!“ antwortete ich. Das passt immer, auch wenn man kein Wort verstanden hat. Ich wollte das Gespräch gerade auf die Wiederauferstehung und den Unterschied zwischen Essig und Betäubungsmittel, welches man in Schwämmen reicht lenken, als meine Mormonen auf die Uhr schauten und sich verabschiedeten. Sie müssen los. Ob sie noch ein Gebet sprechen dürften wurde ich gefragt. „Nur los Mädels, schaden kanns ja nix.“ Sie bedankten sich bei Gott, dass sie mit mir sprechen haben dürfen und baten ihn darum auf mich acht zu geben. Irgendwie süß die Beiden! Dann bekam ich noch einen englischsprachigen Zettel der mich zu einem Gottesdienst einlud und die Telefonnummern der Beiden. Ich habe noch nie eine Frau kennen gelernt, mit der ich mich unmittelbar nach dem „Hallo“ sagen 20 Minuten lang über Sex unterhalten habe und die mir beim „Aufwidersehen“ sagen ihre Telefonnummer gegeben hat. Geschweige denn dass mir das gleich mit 2 Frauen auf einmal passiert wäre. Vielleicht bin ich einfach zu schüchtern.
Kaum war das Gespräch beendet machte ich mich auf den Heimweg. Ich setzte mich aufs Sofa und verfiel in einen festen Schlaf. Irgendwann nach Einbruch der Dunkelheit erwachte ich, wahrscheinlich weil es plötzlich so dunkel war, klappte das Bett und stand vor 12 Uhr des nächsten Tages nicht mehr auf.
2 weitere Tage lief ich kreuz und quer durch die Stadt,
bevor ich am späten Nachmittag des 23. April beschloss das Hollywood Fake Schild zu erklimmen welches auf einem Berg oberhalb von Brasov errichtet ist und mir schon am ersten Tag meiner Anwesenheit aufgefallen war. Zwar fährt hier eine Seilbahn, aber ich hielt es für eine preisgünstigere Idee den Fußweg zu wählen. Durch ein Tor in der Stadtmauer verließ ich das Zentrum. Eine schmale Straße führt bergauf, rechterhand der „Hunting Tower“, ein kostenloses Museum. Ein paar Treppen hinauf, dann kreuze ich eine weitere Asphaltstraße. Auf der gegenüber liegenden Seite geht es in den Wald, abermals ein paar Treppen. Dann links, vorbei an einem Kinderspielplatz und dem „Wasserwerk der Stadt Kronstadt“, wie ein Schild in bestem Hochdeutsch über einer Art Quelle verkündet. Kurze Zeit später zeigt ein Wanderschild nach rechts. Ich folge der Markierung die mich sehr steil bergauf führt. Kurz vor Sonnenuntergang erreiche ich den Gipfel.

Da bin ich wohl ein wenig spät losgezogen und muss die Tour wiederholen. Im Licht des Mondes geht es abwärts. Kaum erreiche ich die Innenstadt treffe ich auf einige junge Menschen. Sie schließen Freundschaft mit meinem Hund und anschließend auch mit mir. Zuerst geht es in eine Gaststätte namens Britannia, eine gemütliche Kellerbar links neben MC Dreck mit Musik in einer Lautstärke die Unterhaltungen zulässt. Als dieser Laden um Mitternacht schließt geht es quer durch die Stadt in eine Art Diskothek. Auch hier ist mein Hund willkommen. Diskothek ist vielleicht auch ein bisschen viel gesagt, es handelte sich mehr um einen Raum in der Größe einer Doppelgarage mit Tresen und lauter Musik.
„Von Pitesti bist Du gekommen, dann bist Du ja am Schloss Bran vorbeigefahren.“ Sagt einer meiner neuen Freunde. „Äh, was ist Schloss Bran?“ „Dracula Kollege, nur 30 km von hier.“ Ich erinnere mich, da war ein Schloss. Bin ich dran vorbeigefahren. Ich konnte ja nicht ahnen, dass es das Schloss Dracula ist. Mein Entschluss zu wenden war gefasst. Spät in der Nacht verabschiedeten wir uns voneinander.
Nach dem Erwachen und einem ausgiebigen Katerfrühstück machte ich mich aber erst einmal auf den Weg das kleine Schloss, oder besser gesagt die Burg zu erkunden die auf dem zweiten Berg neben Brasov erbaut ist. Zu meinem Erstaunen kostete es keinen Eintritt auch das Innere der Festungsanlage zu besichtigen, so dass ich viele Bilder schießen konnte.
Den 25. lies ich ruhig angehen. Ereignislos lief ich durch die Ortschaft oder ließ das Leben auf einer der Bänke nahe dem Springbrunnen an mir vorüberziehen.
Am 26. startete ich dann etwas zeitiger um noch einmal auf den Berg mit dem Brasov Schild zu wandern. Ich nutzte den gleichen Weg wie beim letzten Mal und erreichte bald den Gipfel. Während meines gesamten Aufstiegs sind mir vielleicht 2 oder 3 Personen begegnet, aber hier oben war es voll als gäbe es Freibier. Seilbahnen, man sollte sie verbieten. Aber die Aussicht war grandios. Ich stieg den Berg noch bis zu seinem tatsächlichen Gipfel empor. Dort kam mir ein Radfahrer entgegen der sein Vehikel einen für Fahrräder wirklich äußerst ungeeigneten Weg hinauf schob. „Not a god way for cycling.“ Sprach ich ihn an und konnte mir das Lachen nur schwer verkneifen. „Who wants’ to go downhill, must first go uphill.“ Bekam ich erklärt. Darüber hinaus noch einen weiteren Weg zurück nach Brasov. Er führt um den Berg herum, und endet genau da wo ich meine Tour gestartet habe. Ich hörte auf den Ratschlag des jungen Radlers der einigen Minuten später tatsächlich in einer halsbrecherischen Geschwindigkeit an mir vorbeischoss. Einige hundert Meter später wurde der Weg dann auch für Radfahrer befahrbar. Über hübsche Wanderwege spazierte ich durch Wälder und vorbei an Lichtungen. Ganze Familien waren angereist um hier oben ein Picknick zu sich zu nehmen. Dann erreichte ich den Fuß des Berges, über schmale Felswege und Brücken wanderte ich heimwärts. Als ich den „Hunting Tower“ erreichte, saß dort eine Gruppe junger Menschen mit einer Gitarre. Ich mag live Musik, also rastete ich unweit der Musikanten. Ein wenig Applaus als die Jungs ein Lied beendeten, und schon hatte ich ein kaltes Bier in meinen Händen.
Ich verweilte lange zusammen mit den Jungs und Mädels. Irgendwann verabschiedete ich mich. Der Hunger trieb mich Heim. Gegen 10 Uhr in der Nacht war ich wieder zurück. In meinem Rucksack trug ich einige Pfannkuchen. Die Zahl derer die dort zusammen saßen hatte sich dezimiert, dafür hatte sich die Zahl der im Mülleimer liegenden Bierflaschen erhöht. Gegen 2 Uhr am Morgen gingen wir heimwärts. Im Schlepptau hatte ich einen jungen Reisenden aus Bukarest. Er war irgendwie hier gestrandet und wusste nicht wo er die Nacht verbringen sollte. Ein schöner Tag:
Am nächsten Morgen zogen wir los. Mein neuer Freund wollte mir eine Stelle namens „Salomon“ zeigen. Ein kleiner Wasserfall plätscherte in der Nähe von Picknickbänken. Unzählige Wanderwege beginnen hier in wunderschöner Natur.
Am Abend trafen wir uns mit Dragos. Er hatte mein Reisepartnergesuch auf couchsurfing gelesen welches ich erst vor wenigen Tagen verfasst hatte. Da er in Brasov wohnt, stand einem persönlichen kennenlernen nichts im Weg. Zuerst wurde ich ins Britannia eingeladen. Aber nicht nur ich kannte dort den halben Laden, so dass ein planendes Gespräch unmöglich war. Deswegen verkrümelten wir uns bald auf einen alten Wehrturm der Stadtmaueranlage mit hübscher Aussicht.

200 Euro hatte Dragos als Startkapital. Zum Sterben zu viel, und zum Leben zu wenig, hätte ich gesagt. „Ich nimm Dich mit bis die Kohle alle ist. Ich reise selbst auf dem letzten Cent, noch jemanden mit durchzufüttern kann ich mir nicht leisten.“ „Und was denkst Du wie lange das reicht?“ Wurde ich gefragt. „Mit viel Glück 3 Monate. Mit noch mehr Glück findet sich in den drei Monaten ne Einnahmequelle. Aber da braucht es viel Glück, sehr viel Glück.“ „Ich hab gelesen Du machst dumpster diving, wozu brauchst denn Du dann noch so viel Geld?“ „Tja, wo dumpster diving klappt, brauch ich auch weit weniger. Aber ich bin derzeit in Rumänien, und außer nem Jogurt, ein paar Bananen und Eier hab ich hier noch nix containert. Die Supermarkttonnen sind hier entweder weggesperrt oder leer. Schau mal, da haben Leute ne Cola vergessen. Ist noch halb voll.“ Ich öffnete die Flasche, machte eine kurze Geruchs, und dann eine Geschmacksprobe. Danach reichte ich das Getränk meinem Freund. Drgos schaute ein wenig angewidert, trank dann aber das was ich ihm anbot. „Siehste, ne halbe Cola für umsonst, ich brauch aber keine Cola sondern was zu essen. Trinken kann ich auch Wasser, und das ist hygienischer als der Scheiß da.“ Ich öffnete die Flasche erneut und goss den Inhalt auf den Boden. „Ich hab gesehen Du bist in der dumpster diving Group auf couchsurfing. Ich hab gedacht Du könntest mir da was beibringen. Das letzte Land wo ich davon leben konnte, war Griechenland.“ „Ich bin der Gruppe doch nur beigetreten weil ich die Idee cool finde, hab das noch nie gemacht.“
Wir quatschten noch lange auf dem alten Wachturm bevor wir uns für den kommenden Abend verabredeten und nach Hause gingen.
Eine Einladung mit meinen anderen Freunden zusammen nach Vama Veche zu reisen, um den ersten Mai zu begrüßen, lehnte ich ab. Zwar sollte das Bahnticket hin und zurück nur etwa 18 Euro kosten, aber ich hatte keinen Stellplatz für meinen Wagen. Und überhaupt hielt ich es für eine recht dumme Idee ca. 1000 Kilometer durch ein Land zu reisen um mich zu besaufen. Also war dies die letzte Nacht zusammen mit meinem rumänischen Reisenden dessen Namen ich leider vergessen habe. Am nächsten Morgen verließ er mich und machte sich auf den Weg Richtung Bahnhof. Ich hingegen bewegte mich Richtung Stadt. Eine Bühne war aufgebaut, es spielte moderne Play Back Musik von CD. Ich setzte mich. Kurz darauf traf ein Karnevalistisch anmutender Umzug ein. Irgendein mittelalterliches Fest.

Ich folgte der Karawane bis hinauf zur Burg. Dort hinderte mich ein Eintrittspreis von 5 Lai daran dem Festival weiter beizuwohnen. Ich ging zurück. Dort wo eben noch hübsche Musik aus den Lautsprechern der Bühnenanlage tönte spielte jetzt das „Brasov Symphomonika“. Scheußlich! Ich schaute nach ob eventuell ein paar meiner Freunde am Hunting Tower sitzen, aber nein, alle waren Richtung Varma Veche unterwegs. Da betrachtete ich lieber einige Jeeps die sich hier zu einer Off Road Rallye versammelt hatten.

Leider wussten selbst die Teilnehmer nicht, wann es wo losgeht. Das war geheim, und wurde vom Veranstalter erst wenige Minuten vor dem Start bekannt gegeben. Schade, ich hätte mir das gerne angeschaut.
Pünktlich um 22 Uhr traf ich mich mit Dragos vor der schwarzen Kirche. Außer ihm warteten dort auch noch zwei Couchsurfer als ich eintraf. Zwar hatte ich den Beiden den Treffpunkt genannt, aber da sie sich 2 Tage lang nicht mehr gemeldet hatten, glaubte ich nicht daran, dass sie dort sein würden. Zusammen machten wir die Stadt unsicher und schon am nächsten Mittag wurde ich wieder verlassen.

Noch 5 weitere Tage blieb ich in Brasov. Die Abende verbrachte ich mit Dragos. Er glaubte tatsächlich daran, eine Möglichkeit zu finden an neues Kleingeld zu kommen. In der Nacht vom 23. auf den 24. wollte er mit seinem Rucksack bei mir auftauchen und Sonntagmorgen sollte es dann auch gleich losgehen. „Warum willst Du denn mitten in der Nacht kommen? Das macht doch irgendwie keinen Sinn.“ „Ich muss in der Nacht kommen, wegen meinen Eltern.“ Sag mal, willst Du reisen oder flüchten?“ „Ne, also ja,“ druckste er herum. Als er gegangen war setzte ich mich vor den PC und schrieb eine Mail. Ich erzählte davon wie schon einmal ein potenzieller Reisepartner für mich alles aufgegeben hätte. Das ich mein Gesuch extra auf Couchsurfing veröffentlicht hätte um jemanden zu finden der bereits aus eigenen Stücken seine Heimat hinter sich gelassen habe und mit dem man vollkommen zwanglos einfach eine schöne Zeit verbringen könne. Klappt es nicht, ginge halt jeder wieder seinen eigenen Weg. Ich schrieb ihm, dass ich bei ihm den Eindruck hätte, dass er ein „no return Ticket“ lösen wolle und ich ihm ganz ehrlich sagen müsse, dass der Return spätestens an der Rumänischen Grenze gekommen wäre da er mir erzählte keinen Reisepass zu besitzen, weil ein solcher in Rumänien über 200 Euro koste.
Am nächsten Tag erhielt ich Antwort, ich hätte recht. Projekt Reisepartner gestorben. Dabei hätte der Gute glaube ich ganz gut zu mir gepasst.

Am Abend des 30. Aprils ging es in die Stadt. Ich war mit einem anderen Couchsurfer verabredet. Ebenfalls ein Lokal. Er habe mein Profil entdeckt als er in Bulgarien unterwegs gewesen sei. Schon damals habe er überlegt meine Couch zu surfen aber ich sei zu weit ab von seinem geplanten Weg gewesen. Als er jetzt gesehen habe, dass ich in seiner Heimatstadt sei, habe er mich einfach angeschrieben um mich kennen zu lernen. Mit Migel´s Auto unternahmen wir eine Stadtrundfahrt. Er zeigte mir eine alte Mühle, einen Felsen der häufig zum Klettern verwendet wird und zu guter Letzt parkten wir auf einem Berg mit grandioser Aussicht um ein wenig zu quatschen. Auch Migel hat ganz Europa bereist, wenn auch immer nur für einige Wochen Sommerferien.
Vom 4. bis zum 6. Mai beherbergte ich Carlos. Der gebürtige Neuseeländer war bereits seit 4 Jahren auf Achse und nach Brasov gereist um ein Mädchen wieder zu treffen das er letzten Sommer in der Türkei kennen gelernt habe. Leider war dieses Mädchen gerade selbst nicht in ihrer Heimatstadt, so dass er 3 Tage warten musste. Gemeinsam erklommen wir noch einmal die Brasov Beschriftung auf dem Berg und wanderten nach Salomon. Am Morgen des 6. Mai wurde ich verlassen.

Ich räumte meine Sachen zusammen und startete den Wagen um Dracula einen Besuch abzustatten.


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Bild: Danke
Bei Tobias, dem Afrikareisenden von adventure-travel-experience.de für die Verlinkung meiner Reiseberichte aus seine FAQ Liste. Seit 3 Jahren bereist er mit seinem Motorrad die Welt.



Kleine Häuser auf Rädern, auf dem Wasser und in Bäumen.



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