Mit selbstgebauten Schneeschuhen durch den Tiefschnee

Am "Scheißhäuschen" biege ich links ab. Die Strecke nach Belis, vorbei an meinem alten Wohnort und die Strasse zum Stausee hinunter die ich schon zu Fuß gegangen bin. Über die Staumauer hinweg … und schon wird die Strasse abenteuerlich.

Bild: vereißte Fahrbahn

Ich hatte mich dagegen entschieden zurück nach Huedin zu fahren um von dort, wie ursprünglich geplant, der E60 nach Oradea zu folgen. Viel lieber wollte ich die Nebenstrasse befahren. Die 1R, vorbei an Belis, Poiana Horea nach Albac und von dort weiter über die B75, quer durch den Naturpark Apuseni. Diese Strasse trifft nach rund 150 Kilometern, kurz vor Oradea ohnehin wieder auf die E60. Klar ist das ein Umweg, aber es ist bestimmt die schönere Route und die ersten 30 Kilometer des Umweges war ich ja ohnehin schon gefahren.
Hätte ich gewusst was auf mich zukommt, ich wäre zurück nach Huedin gefahren.
Bereits wenige Kilometer nach dem Überfahren der Staumauer verlor die Strasse ihre Asphaltdecke. An ihre Stelle trat eine gut zu befahrende Glatteisschicht die immer wieder von schlaglochreichen eisfreien Stellen unterbrochen wurde. Immer wieder musste ich anhalten. Mal versperrte eine Rinderherde den Weg, mal freilaufende Hühner oder Gänse und mal ein Pferdefuhrwerk dessen Fahrer gerade dabei waren Baumstämme aufzuladen.

Bild: Holzverladung auf Pferdekarre

Intelligent, nicht wahr? Die rollen die schweren Stämme einfach über Rampen auf ihren Karren. So etwas dauert halt eine Weile, aber ich habe ja Zeit und ich musste eh mal pinkeln. Kurz darauf dann der erste Vorbote auf das Unheil das mich erwarten sollte: Ein durchfahrt Verboten Schild und darunter der Hinweis: 4km.
Ich werfe einen Blick auf den Tacho. Poiana Horea liegt bereits hinter mir, die ersten 30 Kilometer sind gefahren. Zuzüglich der 30 Kilometer von Huedin zu Peter macht 60 Kilometer die ich zurück fahren müsste. Bei so einer weiten Strecke kommt es auf die 4 Kilometer auch nicht mehr an, ich fahre weiter und schaue nach was es mit dem Schild auf sich hat.
Die Strasse wird schmaler. Links und rechts säumen hohe Schneeberge den Weg. Immerhin, sollte ich ins Rutschen geraten, dann rutsche ich in einen Schneehaufen, das ist nicht ganz so schlimm wie wenn ich den Abhang hinunter rutschen würde.
Die Straßenbeschaffenheit wirkt ähnlich wie die Schlittschuhbahn die ich bei meiner letzten Wanderung passiert hatte und von der ich behauptete dass ich sie nicht befahren könne. Doch mein Wagen fuhr souverän und ohne zu schlingern bergan.

Bild: gesperrte Passtrasse

Ein weiteres Durchfahrt Verboten Zeichen sah ich nicht. Rund 40 Minuten lang fuhr ich mit Schrittgeschwindigkeit bergan. Mir kam weder ein Fahrzeug entgegen, noch drängte sich jemand hinter mir der gerne schneller gefahren wäre. Dann hatte ich den Gipfel des Passes erreicht. Die Eisdecke die ich befahren hatte ging hier in eine weiche Schneeschicht über. Tiefe Schlaglöcher versteckten sich unter der weißen Pracht. Trotz aller Langsamkeit hatte ich das Gefühl es würde mir mein Fahrzeug zerreißen. Dann sah ich einen Parkplatz und beschloss der Sache zu Fuß auf den Grund zu gehen.

Bild: Schneeschuhwandern, erste Erkundungen

Schnell hatte ich die Lage geklärt. Die Schlaglochpiste ist nur wenige hundert Meter lang. Danach geht sie wieder in eine geschlossene Eisdecke über die mich talwärts führt. Die Temperaturen lagen deutlich im Plusbereich, schlimmer würde es nicht werden. Am besten ich warte hier erst einmal auf die Dinge die da kommen.
Leider stand ich unter Zeitdruck. Nur eine Nacht, mehr Zeit hatte ich nicht. Denn am Montag wollten Udo und Simona vorbeischauen. Die Zwei aus Sibiu hatten den Winter in Deutschland verbracht und waren jetzt auf dem Rückweg nach Rumänien. Am Montag, so hatten wir per Mail vereinbart, wollten wir uns treffen um einige Zeit gemeinsam zu verbringen. Die Zwei mit ihrem kleinen Kind hier hoch scheuchen, das wollte ich nicht. Ich muss hier hinunter. In irgendeine Richtung. Das stand für mich fest. Immerhin hatte ich 24 Stunden. Zeit für eine Wanderung. Aber wie soll ich hier wandern? Da hinten, an der Hütte, da ist das Wanderzeichen. Aber da ist auch ein knapper Meter Schnee auf dem Wanderweg, da sinkt man ja ein.

Bild: tiefer Schnee - Entscheidung zum Schneeschuhwandern

Diese unberührte Neuschneeschicht reizte mich. Ich wollte darüber laufen. Auch wenn der Schnee wässrig und aufgeweicht ist. Erst kürzlich hatte ich den Einkaufsgutschein eingelöst den ich bei dem Blog Award gewonnen hatte. Dabei war ich an Schneeschuhen vorbeigekommen. Klar habe ich keine Schneeschuhe gekauft, aber ich hatte das Bild noch im Kopf und beschloss mir so etwas selber zu bauen.

Bild: Schneeschuhselbstbau - erster Versuch

Passendes Baumaterial in Form von Tannenzweigen lag ja genug vor dem Wagen und Bindfaden besaß ich auch. Also verknotete ich die Äste zu etwas das ähnlich ausschaute wie das was ich in dem Onlineshop gesehen hatte und testete das Ergebnis in einem nächtlichen Probelauf.
Mist! Die Dinger sind zu klein! Da sinkt man ja trotzdem ein. Vielleicht sollte ich anstelle der Bindfadenkonstruktion einen soliden Stoff verwenden um somit die Auflagefläche zu erhöhen.

Bild: selbstgebauter Schneeschuh, verbesserte Version

Ja, geht schon besser. Dummerweise hält die Verbindung zum Schuh nicht so toll. Ich verliere die Dinger alle Nase lang. Wie baut man so etwas denn nur. Da war doch … erinnere ich mich recht? In meinem Überlebensbuch? Ja, da war eine Bauanleitung!

Bild: Schneeschuh bauen, Bauanleitung

Ok, so schön hab ich meine Schneeschuhe jetzt nicht gebaut. Aber es geht sich ja auch nur um die Verbindung zwischen Schneeschuh und Schuh. Und da war mir das Buch eine große Hilfe. Den Hosenträger meines alten Blaumanns den ich über die Zehenregion gespannt habe, der kann so bleiben. Aber der Riemen der um die Verse führt, der muss nicht am Schneeschuh festgenagelt, sondern mit dem vorderen Riemen verbunden werden. Praktischer Weise haben meine Schuhe an der Hacke so eine Rille. Normal ist sie wohl zur Befestigung von Spikes gedacht. Aber die Kordel die den Schneeschuh hält passt dort wunderbar hinein. Genau wie in meiner ursprünglichen Bauweise verspanne ich die Kordel mit Hilfe eines kurzen Stockes den ich so lange verdrehe bis die Schnur fest gespannt ist und dann durch Festklemmen sicherte.
Mein so gebauter Schneeschuh sollte mir am nächsten Tag auf einer Tiefschneestrecke von 3,5 Kilometern nur ein einziges Mal vom Fuß fallen.

Die Schneeschuhwanderung

Es regnete Bindfäden als ich am Morgen erwachte. Von dem knappen Meter Schnee der am Vortag noch die Berge bedeckte waren nur noch 40cm übrig geblieben. Wahrlich kein Wetter für eine Schneeschuhwanderung.
Aber ich hatte bis 2 Uhr in der Nacht an meinen Schneeschuhen gebastelt und während dieser ganzen Bastelei habe ich so etwas wie Vorfreude empfunden. Eine Schneeschuhwanderung mit selbst gebauten Schneeschuhen. Unberührter Neuschnee unter mir, die herrliche Landschaft des Apuseni Naturparks im Norden Rumäniens um mich herum. Ich hatte mich so gefreut und jetzt sollen diese blöden Regentropfen mir einen Strich durch die Rechnung machen? Drauf geschissen! Ich geh Schneeschuhwandern! Auch im Regen!
Ein Lunchpacket wanderte in meinen Rucksack. Ein trockener Pulli, eine zweite Jacke und eine zweite Hose. Dann trug ich meine selbstgebauten Schneeschuhe die wenigen Meter über die "Hauptstrasse" bis zum beginn des Tiefschneegebietes.

Bild: Schneeschuhwanderung, der Start

Meine Schlapfen versteckte ich am Wegesrand und dann ging es los.

Bild: Schneeschuhwandern, es geht los

Da ich meinen Schneeschuhen nicht traute hab ich vorsorglich noch Gamaschen über die Stiefel gezogen. Hübsche Teile oder? Die sind schon uralt. Hab ich von meinen Eltern bekommen als ich Schifahren gelernt habe. Damals muss ich so 10 Jahre alt gewesen sein. Also sagt nix gegen Snopy. Sie erfüllen ihren Zweck und verhindern das einem Schnee in die Stiefel fällt sollte man im Schnee versinken. Ist eine ganz praktische Erfindung. Einfach ein Stück separates Hosenbein mit Reisverschluss und Gummibändern das man über Stiefel und Hose ziehen kann.
Aber ich sank ohnehin nicht im Schnee ein. Meine neuen Schneeschuhe bewährten sich hervorragend und trugen mein Gewicht auf der nassen Schneeschicht.

Bild: Schneeschuhwandern, Bewährungsprobe

Zumindest da wo der Schnee noch die Bezeichnung Schnee verdient. An andern Stellen wären Wasserski sicherlich sinnvoller gewesen als Schneeschuhe.

Bild: Schneeschuhe oder Wasserski?

Schon bald habe ich das Wanderzeichen aus den Augen verloren und laufe dort wo ich glaube dass sich ein Weg unter dem Schnee verbergen könnte. Glücklicherweise hat es aufgehört zu regnen. Die Landschaft ist zwar noch in eine Nebeldecke gehüllt,

Bild: Schneeschuhwandern, die Aussicht

doch vereinzelt kann man schon Sonnenstrahlen erkennen.

Bild: Sonnenstrahlen beim Schneeschuhwandern

Sollte Reinhold Messner kurz nach mir auf den Gedanken kommen in dieser Gegend eine Schneeschuhwanderung zu unternehmen und auf meine Fußspuren treffen

Bild: Fußspuren von Schneeschuhen

dann kann man bestimmt kurze Zeit später die Geschichte vom transsilvanischen Kaparten Yeti mit Dreiecksfüßen in der Zeitung lesen.
Nach Zweieinhalb Stunden Tiefschneetour mit selbst gebastelten Schneeschuhen erreiche ich unvermittelt die Strasse die ich am Vortag befahren hatte. Ich schaue auf mein GPS Gerät. 3,5 Kilometer habe ich in zweieinhalb Stunden zurückgelegt und ich war erschöpft als wäre ich 30 Kilometer gelaufen. Ich folgere daraus das Schneeschuhwandern sehr kräftezerend ist. Aber vielleicht liegt es auch an mir oder meiner Eigenkonstruktion. Jedenfalls haben die Dinger prima durchgehalten. In den aller Meisten Fällen trugen sie mich auf dem Schnee und ich bin nicht eingesunken. Nur ein einziges Mal hat sich ein Schneeschuh von meinem Stiefel gelöst und ich musste ihn neu anbinden. Ich finde das ein ganz gutes Resultat für einen rasch gebauten Prototypen aus Tannenzweigen, Bindfaden und schmutzigen Arbeitsanzug. Ich nahm meine Schneeschuhe in die Hand und folgte der Strasse zurück zu meinem Wagen. Von der Glatteisschicht die hier am Vortag das Straßenbild prägte war kaum noch etwas übrig geblieben.

Bild: Schneeschuhe überflüssig

30 Minuten später war ich wieder daheim. Ich schmiss den ganzen Plörren in meinen Wagen und beschloss der Strasse ohne Schneeschuhe bis zu dem Punkt zu folgen wo sie wieder eisfrei ist. Diesen Punkt erreichte ich nach 7 Kilometern. Ich ging zurück, startete den Wagen und fuhr Albac entgegen.

Bild: Passstrass bei Albac

Eine Stunde benötigte ich für diese 7 Kilometer. Ich legte den ersten Gang ein und ließ die Karre den Berg hinab rollen ohne auch nur ein einziges Mal Gas oder Bremse zu berühren. Dann hatte ich wieder eisfreien Asphalt unter mir und Regen um mich herum. Nach einer weiteren Stunde erreichte ich Albac.
"Lass in Albac treffen. Und kommt nicht auf die Idee die R1 von Huedin hier her zu fahren. Ein einziges Schneechaos!"
Schrieb ich meinen Freunden. Dann brach ich auf mir die Stadt anzuschauen. Hier gibt es sogar eine Tankstelle. Mit einer einzigen Zapfsäule.

Bild: Tankstelle in Albac

Ansonsten gibt es hier nicht viel. Die Touristeninformation hat geschlossen und die öffentliche Wanderkarte ist so abgegriffen das ihr Informationswert gegen Null tendieren dürfte.
Am morgen suchte ich nach einer hübschen Stelle an der meine Freunde und ich so etwas wie eine Wagenburg bilden können um einige Tage gemeinsam das Leben zu genießen. Lange brauchte ich nicht um eine solche Stelle zu finden. Über eine kleine Holzbrücke die den Fluss überquert, vorbei an den wenigen Häusern die hier einen Außenbezirk bilden, den Berg hinauf in den Wald. Dann hart rechts und man erreicht einen alten Steinbruch. Hier gibt es genug Platz für unsre Fahrzeuge, eine hübsche Aussicht und keinen Nachbarn der sich an uns stören könnte weit und breit.
Ich war zufrieden, ging wieder Heim, denn es regnete schon wieder und wartete auf meine Freunde. Am späten Nachmittag hatte ich dann eine Mail in meinem Postfach die mich darüber informierte dass die Beiden nicht eintreffen werden. Ihr Anlasser hatte sich verabschiedet. Anscheinend kannte die Zwei das Problem denn sie schrieben nun durchfahren zu müssen da sie in Sibiu bereits einen neuen Anlasser hätten.
Ich verstehe zwar das Problem nicht so ganz aber nun ja, da kann man wohl nichts machen. Nur, hätte ich das gewusst, ich wäre noch einige Tage in meiner Tiefschneeregion geblieben. Zumindest solange bis die Strasse vollständig eisfrei gewesen wäre. Vielleicht wäre ich noch einmal Schneeschuhwandern gegangen oder aber das Wetter hätte mir die Möglichkeit geboten die Gegend auch ohne Schneeschuhe zu entdecken.
Egal, jetzt bin ich in einer anderen Gegend, Schneeschuhe werde ich hier wohl nicht brauchen aber entdecken kann ich diese Gegend auch.
Ich folgte dem Weg den ich hergefahren war bis Horea. Dort hatte ich Wanderzeichen gesichtet.

Bild: Wanderzeichen bei Albac

Der dort mit einem roten Dreieck markierte Weg sollte mich nach einer Gesamtstrecke von 22 Kilometern wieder zurück nach Albac führen.
Es handelte sich nicht wirklich um einen Wanderweg. Das was hier als Wanderweg ausgeschildert war, war vielmehr die Verbindungsstrasse zwischen den Ortschaften Horea, Fericet und Albac. Eine dieser rumänischen Strassen die auf einer Landkarte mit großem Maßstab tatsächlich so ausschauen als ob man sie mit einem Auto befahren könnte. Nun ja, das kann man ja auch. Zumindest wenn es nicht gerade schneit oder regnet. Nach 2 Wochen Trockenheit stehen die Chancen recht gut diese Strasse mit einem Serienfahrzeug befahren zu können. Aber ich wollte diese Strasse ja auch nicht befahren sondern bewandern und somit kam mir das geringe bis nicht vorhandene Verkehrsaufkommen recht gelegen.
Außerdem war die Tour sehr interessant. Normal verlaufen Wanderwege fern ab der Zivilisation. Dieser aber verlief mitten durch weit auseinander gezogenen Ortschaften die fast ausschließlich aus so etwas wie Almhütten bestanden. Ich glaube der Einzige dem diese Tour nicht so gut gefiel war Scheki. Denn mein Hund war fast den ganzen Tag wegen der allgegenwärtigen freilaufenden Hühner an der Leine. Hier ein Paar Impressionen des Tages.
Und weil meinem Papa die so gut gefallen, noch ein Panoramabild hinterher.
Ja, heute hat es dann den ganzen Tag geregnet. Den Vormitag habe ich wie bereits erwähnt dazu verwendet einen Hobo-Ofen zu basteln. Dann war ich duschen und zwischenzeitlich natürlich auch mal kurz mit dem Hund vor der Türe. Seit 18 Uhr sitze ich vor dem PC und schreibe diesen Bericht. Jetzt ist es 2 Uhr und sieben Minuten in der Nacht. Ich werde noch die Bilder sortieren und den ganzen Krempel online stellen. Wenn ich damit fertig bin ist es bestimmt 4 Uhr in der Früh. Dann muss ich mal schauen was es sonst noch Neues gibt im Netz. Vielleicht gehe ich dann pennen. Dann ist aber der Tag vorbei. Vielleicht brühe ich aber auch noch eine neue Kanne Kaffe und vertreibe mir die Zeit bis Sonnenaufgang im Forum. Ich könnte Frauke erklären dass sie mich besuchen kommen soll wenn sie mehr Weiber und Bettgeschichten auf meiner HP lesen möchte. Vielleicht ist das aber auch keine so gute Idee. Wer weiß wie die ausschaut?
Nach Sonnenaufgang könnte ich jedenfalls wandern gehen. Ich hab hier noch so ein Wanderzeichen entdeckt. Vielleicht sollte ich aber doch lieber den Tag verschlafen. Mal sehen.

Ich habe mich dann dazu entschieden Pennen zu gehen. Und siehe da, bereits um halb elf in der Früh war ich wieder auf den Beinen. Wahrscheinlich weckte mich die plötzlich einsetzende Stille. Das Prasseln auf meinem Dach war verstummt. Ein klares Zeichen das es aufgehört hatte zu regnen.
Die Thermoskanne war noch zu guten zwei dritteln mit Kaffe gefüllt, denn einen neuen Kaffe hatte ich dennoch gekocht und auch von dem Lunchpacket meiner letzten Tour gab es noch einen Rest.
Nichts wie los.
Das Wanderzeichen, ebenfalls ein rotes Dreieck, dem ich folgen wollte hatte ich bei meiner Stellplatzerkundung am Montag entdeckt. Also spazierte ich ein Zweites Mal über die kleine Brücke, wanderte durch den Randbezirk und passierte den kleinen Schrotplatz der sich hier entlang des Waldweges befindet.

Bild: Schrottplatz bei Albac

Über eine Distanz von gut und gerne einem Kilometer ist die ganze linke Wegseite mit Schrotkarren zugeparkt.
Die Abzweigung zu dem Steinbruch ließ ich rechts liegen und folgte dem Weg bergan. Das Wanderzeichen hat mich dann aber kräftig verarscht. In Schlangenlinien führte es mich durch die Berge, vorbei an abgelegenen Hütten und mini Ortschaften. Doch bereits nach 3 Stunden Marsch erreichte ich wieder die Hauptstrasse.
Ihr folgte ich quer durch Albac zurück zu meinem Truck.
Es war noch früh am Tag und deshalb beschloss ich meinen Wagen fahrfähig zu räumen und das Weite zu suchen.
Gegen vier Uhr startete ich den Motor und setzte meinen Weg fort.

Bild: Canyon bei Alabc

Das Weite suchte ich an diesem Tag jedoch nicht. Eher mehr das Nahe. Mein Weg führte mich durch tiefe Schluchten. Links und rechtsseitig des Wagens erhoben sich gewaltige Felswände die gerade Platz genug ließen um der Strasse und dem Flusslauf Raum zu schaffen.

Weiter geht es mit Wanderungen bei Scarisoara.

Derzeit im Chat :



Bild: Danke








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