Mit dem Wohnmobil im slowakischen Kosice

Auf der Suche nach einem Parkplatz fuhr ich in Schlangenlinien durch die Außenbezirke der Stadt Kosice. Dann fand ich einen Stellplatz ganz nett ausschaute am südlichen Rand der Stadt.

Bild: Wohnmobil Stellplatz Kosice

Planlos in welche Richtung ich laufen sollte folgte ich ein Stück weit dem Fluss. Dann fand ich ihn, den absoluten Megaparkplatz für einen Großstadtaufenthalt.
Ich ging zurück, startete den Motor und fuhr dort hin.

Bild: Wohnmobil Stellplatz Kosice mit GPS Angaben

Vor meinem Wagen ein kleiner See, hinter meinem Wagen der Fluss. Dazwischen eine sehr schlechte und dementsprechend wenig befahrene Strasse die diesen Namen nun wirklich nicht verdient. Oberarmdicke Äste, Strauchschnitt, ist zu so einer Art Scheiterhaufen aufgetürmt. Frieren werde ich hier nicht müssen. Außerdem ist weit und breit kein Mensch zu sehen der sich an meinem Aufenthalt stören könnte. Hier kann ich Strom machen, kettensägen oder ganz einfach nur aus der geöffneten Türe pinkeln. Ganz ohne dass es jemanden stören wird.
Geil!
Ein Tässchen Kaffe und auf in die Stadt. Wo mag sie sein? Links? Rechts? Wird sich schon finden lassen.
Ich folge dem Fluss zurück zu meinem ersten Parkplatz, dort biege ich links ab, dann über die Brücke mit den weit geschwungenen, autobahnähnlichen Auf- und Abfahrten und dann rechts. Es war bereits nach 19 Uhr und somit stock finster. Die Temperaturen dürften wohl irgendwo im zweistelligen Minusbereich gelegen haben. Dichter Nebel verhüllte die Sicht als ich der mehrspurigen und gehweglosen Ausfallstrasse stadteinwärts folgte. Smog lag in der Luft, es roch nach Abgasen und Feinstaub. Wie auch immer Feinstaub riecht.
10 Minuten später erreichte ich wieder Gehwege und abermals 20 Minuten später schritt ich über den Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone. Das Erste was ich in Kosice fotografierte war ein Verkehrsschild. Ein Wegweiser nach Wuppertal, der Partnerstadt von Kosice.

Bild: Partnerstadt Kosice: Wuppertal

1490 Kilometer bis Wuppertal. Kennt ihr Wuppertal? Wuppertal liegt da in der Gegend wo ich herkomme. Von Wuppertal kann ich, wenn ich wirklich will, meine Eltern zu Fuß besuchen und muss auf dem Weg noch nicht einmal übernachten.
Wegen der Wuppertaler Schwebebahn ist Wuppertal weltberühmt. Für alle die das dennoch nicht kennen, die Wuppertaler Schwebebahn ist das Vorgängermodel des Transrapids. Sie stammt noch aus einer Zeit als Dinge Namen hatte die man aussprechen kann. Na ja, und diese Schwebebahn, die schwebt an so einem Metallgerüst über die Wupper und die Wupper, das ist so etwas Ähnliches wie der Nil. Nur nicht in Ägypten sondern halt in Wuppertal und ein bisschen kleiner.
Von Wuppertal aus kenne ich jedenfalls den Weg nach Hause und Wuppertal ist von diesem Ort ausgeschildert.
Ich will aber nicht nach Wuppertal und deshalb lies ich das Schild hinter mir, lief einen Bogen und gelangte wieder ins Stadtzentrum. Da ich kalte Finger hatte genehmigte ich mir 100ml heißen Honigwein vom Weihnachtsmarkt zu einem Preis von 50 Cent. Dabei lernte ich dann Isaac kennen mit dem ich meine Zeit bis rund 4 Uhr in der Früh verbrachte. Als ich heim ging fand ich einen Internetzugang und hatte keine bessere Idee als mich in die Kälte zu stellen und eine kurze Statusmeldung für meinen VIP Bereich auf der Minnitastatur meines Tablets zu verfassen die ich hier mal mit all ihren Tippfehlern zitieren mag:

Guten Morgen aus Kosice

Bin hier gegen zwei Uhr ohne weitere Pannen angekommen. bis vier hab ich neun Parkplatz gesucht, bis sechs gegessen und ein geheizt und dann bin ich in die Stadt.
Das Zentrum hab ich dann so gegen zwanzig Uhr erreicht. Auf dem Weihnachtsmarkt beschlossen ich mir einen Glühwein zu genehmigen. Dabei hab ich Isaac kennen gelernt.
Isaac HT zwei Hunde. chei und Kawa' Also Tee und Kaffe. Er ist 61 Jahre alt, kommt aus England und studiert hier in Kosice Veterinärmedizin.
"Ich hab mein Leben Lang noch nie gearbeitet, bin immer nur gereist. Jetzt mach ich meinen Doctor und wenn ich damit fertig bin, dan bin ich 67. Dann kann ich immer noch einige Jahre in Afrika mit Affen arbeiten."
Hat er mir erzählt als ich bei ihm auf dem Sofa saß und Kawa auf dem Schoss hatte. Jetzt bin ich gerade auf dem Weg na h Hause, mein Tablet hat Internet gefunden und ich dachte mir CH erzähle euch das fix.
viele HT interessiert es ja wen trotz der vielen Tippfeheler auf der Minnitastatur.

Guten Morgen
Stefan

Gegen 5 Uhr erreichte ich dann meinen Wagen. Bis ich fertig war mit einheizen und etwas gegessen hatte war es 6. Kein Wunder das es schon fast wieder dunkel war als ich erwachte.
Auf in die Stadt, frühstücken kannst du auch bei Tesco.
Heute kannte ich den Weg und wusste das ich nur dem Fluss stromabwärts zu folgen brauche und dann, kurz vor dem Stadtzentrum links abbiegen muss und so die Innenstadt ganz ohne gehweglose Hauptstrasse erreichen kann.
Ich passierte so etwas wie ein Schrebergartengelände. Verfallene Holzbaracken neben sorgfältig geharkten Gemüsebeeten. Windschiefe Einzäunungen und hier und da ein Garten der bewohnt wirkte. Ein Schrebergartenhäuschen hatte es mir besonders angetan.

Bild: Wohnmobil ohne Krankenkasse

Der Arme! Während mein Wagen gerade eine Herztransplantation hinter sich gebracht hat wird dem armen Kerl jegliche medizinische Hilfe verweigert. Dabei bräuchte er dringend ein Lifting; eine Rostkur.
Aber in Kosice gibt es auch Wohnmobile die Krankenversichert zu sein scheinen.

Bild: krankenversichertes Wohnmobil

Cool oder??
Als ich das Zentrum erreiche ist es dunkel. Ich laufe im Zick Zack durch die große Fußgängerzone und wen treffe ich dabei? Isaac!
Er geht grade mit seinen 2 Hunden spazieren. Einem Münsterländer und einem Rhodesian Ridgeback. Eigentlich sollte ich ja kein Wort mit ihm wechseln. Als reiseerfahrener Mensch, der sich eigentlich auskennen müsste, hat er beide Tiere beim Züchter gekauft.
"Wenn der Hund 15 Jahre alt wird sind das nur einige Cent pro Tag" rechtfertigt er sich als ich kopfschüttelnd über den hohen Kaufpreis spreche.
Leben kaufen! Ich kann das nicht verstehen. So ein Hund vom Züchter kostet mal locker 6 oder 7hundert Euro. Mit dem Geld könnte man auch einen schönen Urlaub in einem Land mit Straßenhunden verbringen und wenn man zurückfährt, dann hat man einen Hund und obendrein hat man auch noch ein gutes Werk getan.
Die ganzen Tierschützer die versuchen sich um diese Hunde zu kümmern, die doktern doch alle nur an den Symptomen herum. Ursächlich können wir dem Problem nur beikommen wenn wir der kommerziellen Hundeproduktion, der Zucht, den Kampf ansagen.
Es gibt halt einfach mehr Hunde auf der Welt als es Menschen gibt die einen haben wollen und diese Menschen werden häufig von Geschäftsmännern versorgt die sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen Nachwuchs einer andern Spezies zu produzieren und zu verkaufen.
Dennoch ist Isaac ein netter Kerl. "Du, ich hab meinen Rechner im Rucksack. Kennst du hier ne nette Kneipe mit Steckdose wo auch mein Hund willkommen ist?" 10 Minuten später saßen wir im "Madrid".

Bild: Madrid, Hundebar in Kosice

Schon die Eingangstüre dieser Gaststätte, der auch ein kleines Hostel angeschlossen ist, ist mit Hunden bemalt. Einer dieser Hunde verfügt über eine aufgeklebte Sprechblase die das gesamte Bild ein wenig dreidimensional wirken lässt. "Hunde willkommen!" Soll die slowakische Aufschrift dieser Sprechblase laut Isaac bedeuten.
Mein Freund leint seine Hunde vor der Türe ab, dann öffnet er sie und die Tiere stürmen ins Innere der Gaststätte. Ich folge seinem Beispiel und lasse auch Scheki vorauslaufen. An diesem Abend zähle ich 12 Menschen und 6 Hunde in dem Laden die allesamt frei umherlaufen, die Gäste anschnüffeln, sich füttern lassen (in dem Laden gibt es Fingerfood zum Bier) miteinander spielen, was unter umständen auch schon mal ein wenig wilder zugehen kann oder einfach neben ihre Menschen auf den Polster sitze bzw. liegen. Hier gefällts mir. W-lan und Steckdose gibt es gratis. Einziges Manko, der Bierpreis von 1,5 Euro/0,5Liter.
Schnell lerne ich nahezu alle Gäste kennen. Schließlich haben wir hier alle ein gemeinsames Hobby das vier Pfoten hat. Ich zeige einige Bilder meiner vergangenen Tierheimaufenthalte und werde so auf UVP, das örtliche Tierheim, aufmerksam gemacht.
Noch am gleichen Abend schreibe ich eine kurze E Mail und biete meine Hilfe an. Wer sich für den schriftlichen Wortwechsel in englischer Sprache interessiert, der kann ihn HIER nachlesen.

Eine Antwort erhielt ich nicht mehr.

Gegen 21 Uhr verabschiede ich mich und gehe nach Hause. Den nächsten Tag verbringe ich, bis auf eine kleine Hunderunde um den See vor meinem Fahrzeug, vor dem PC. Es gibt viel zu schreiben und irgendwann muss es getan werden.
Am darauf folgenden Morgen weckt mich das laute schlagen von Autotüren. Na nu, wer kommt den hier hin? Ich blicke aus dem Fester und wen sehe ich? Polizeigewalt!
An dieser Stelle dürfe ich auf keinen Fall parken. Ich müsse augenblicklich abreisen wurde mir gesagt. Außerdem wurden meine Personalien überprüft. Selbst die grüne Versicherungskarte wollten die sehen. Die wollte im Innland noch nie ein Polizist anschauen. Noch nie in knapp 7 Jahren! Das Ding war immer nur an Grenzstationen wichtig.
Als die Herren festgestellt hatten das Interpol nicht nach mir sucht machten sie mich erneut darauf aufmerksam jetzt augenblicklich abreisen zu müssen.
„Ja, wenn ihr das sagt, dann haue ich ab. 30 Minuten, ich muss noch die Kaffeetasse vom Tisch stellen und so Sachen.“
„No Coffe! Go Now!
„30 Minuten, ich muss noch aufräumen. Oder glaubt ihr ich kann so fahren?“ Ich deutete auf meine ausgeklappte Treppe.
„Hm“ brummte der Polizist und ich verkrümelte mich in mein Fahrzeug. 5 Minuten später, ich hatte gerade das schmutzige Geschirr in mein Spülbecken geräumt und war dabei das Bett einzuklappen, klopfte es an meine Türe. Ich öffnete und vernahm ein autoritäres „Go Now!“
“20 Minutes, I can not drive like this!“ Diesmal deutete ich auf den PC der noch auf meinem Tisch stand und der Polizist erwiderte “5 Minutes – Not more!”
Ich brauchte noch etwa 15 Minuten und wenn dieses Arschloch von Bulle in der Zeit nicht noch 2 weitere Male wie blöde gegen meine Türe gehämmert hätte, dann hätte ich es auch in 10 Minuten geschafft.
Ich fuhr ab und der Streifenwagen folgte mir bis ich auf der Hauptstrasse nach rechts abbog.
Wo soll ich hin? Da war so schön. Nun gut, eine Stadt wie Kosice hat sicherlich noch einen anderen Parkplatz zu bieten. Ich folgte der Strasse rund 2 Kilometer bis ich ihn erblickte: Meinen neuen Wohnort! Eine riesige Brachfläche am Stadtrand von Kosice. Ich benötigte abermals rund 5 Kilometer bis ich zu diesem Ort gelangt war. Ich befuhr nämlich die innerstädtische Schnellstrasse. Für sie brauch man zwar keine Maut zu bezahlen, wie einen Schilder in Slowakisch, Deutsch und Englisch informieren, dennoch ist sie Autobahnähnlich ausgebaut und man kann wegen des Mittelstreifens nicht einfach so links abbiegen.
Lange sollte ich an diesem Ort aber nicht ungestört verweilen können.

Bild: Polizei räum Wohnmobilstellplatz in Kosice

Doch zunächst einmal folgte ich einem Weg über die alte Industriebrache in die Richtung in der ich das Zentrum vermutete.

Bild: Industriegelände Kosice

Viel hatte ich von Kosice ja noch nicht gesehen und viel sollte ich von Kosice auch nicht mehr sehen. Aber zu dem Zeitpunkt wusste ich das noch nicht.
So hatte ich beispielsweise keine Zeit mehr zu ergründen ob es sich bei diesem Gebäude um ein Gericht handelt.

Bild: Gerichtsgebäude Kosice

Wer genau hinschaut, der erkennt über der Tür ein in Stein geschlagenes Monument das die „Wage der Gerechtigkeit“ zeigt. Ein sehr ähnliches Symbol wie man es auch von deutschen Gerichten kennt. Oberhalb davon, quasi direkt unter dem Dach, ist so ein Typ mit Augenbinde. Ob er die Blindheit der Slowakischen Gerichte symbolisiert nachdem deren Richter eine kleine finanzielle Zuwendung erhalten haben?
Ich weiß es leider nicht, ich wurde zu früh genötigt die Stadt zu verlassen.
Auf dem Kirchenvorplatz, Kosice hat so einen kleinen Dom im Stadtzentrum den ich bei besserem Wetter fotografieren wollte, war eine kleine Ausstellung mit Eisskulpturen.

Bild: Eisskulpturen Kosice

Hübsch anzuschauen.
Da ich lange in der Stadt unterwegs war, bot sich mir die Möglichkeit den Weihnachtsmarkt ohne Menschenmassen abzulichten.

Bild: Weihnachtsmarkt Kosice in der Nacht

Es gibt nirgendwo in der Kosicer Fußgängerzone ein Podest auf das man draufklettern könnte um ein Foto zu machen und wenn da so viele Leute unterwegs sind, wie da normal unterwegs sind, dann fotografiert man nur Köpfe. Nicht aber den Weihnachtsmarkt.
Am 15. nahm ich die nähere Umgebung meines neuen Wohnortes unter die Füße. Eine Gegend mit Hochhäusern, Hochhäusern und Hochhäusern. Prädikat: Uninteressant. Und am Abend, ich hatte gerade den Kamin eingeheizt, wurde ich dann wider von meinem Freund und Helfer penetriert. Ich möchte allerdings betonen dass mein Freund und Helfer nicht mein Freund ist, und er mir auch noch nie geholfen hat. Er ist mir immer nur auf den Sack gegangen!
Nachdem ich darüber informiert wurde augenblicklich meinen Wohnort räumen zu müssen wurde meine Personalien überprüft. Auch diese Polizisten interessierten sich für meine grüne Versicherungskarte. Wohnorte in Bulgarien interessierten sie allerdings weniger. Während die fleißigen Ruhestörer dieser Überprüfung nachgingen machte ich das bereits gezeigte Foto. „I can not drive imediatly! I need 2 houers!”
“I said imideatly!” Geifert der Ordungszerstörer.
“Impossibel! Ich hab gerade den Holzofen eingeheizt. Der ist nicht dazu zugelassen ihn während der Fahrt zu betreiben.“ Ich deutete in meine Fahrzeugpapiere, irgendwo da wo zulässige Reifengrößen vermerkt sind, „der muss erst ausbrennen, alles andere verstößt gegen das Gesetz.“
Die zwei Ordnungshüter, ein Männchen und ein Weibchen, schauten sich ratlos an, wechselten dann einige Worte die für mich wahrscheinlich noch unverständlicher waren als meine englischen Ausführungen für die hochintelligenten Beamten, und sagten dann: „“2 houers, we come back.“
Ich räumte meinen Plörren zusammen und startete rund 2 Stunden später meinen Motor. Ziellos fuhr ich durch die Dunkelheit der mir immer noch recht unbekannten Stadt und ärgerte mich über dieses autobahnähnliche Einbahnstrassensystem das ein Abbiegen an den meisten Stellen unmöglich macht.
20 Minuten später parkte ich am rechten Fahrbahnrand in einem Industriegebiet.

Bild: Wohnmobilstellplatz Kosice Industriegebiet

Ja, und wer glaubt da hätte ich meine Ruhe gehabt, der irrt sich gewaltig. Denn gegen 2 Uhr in der Früh, am 18. Dezember 2013, stand an diesem Ort gleich eine ganze Hundertschaft dieser Staatssklaven vor meiner Türe. Und wer glaubt ich hätte die Zeit zwischen dem 15. und dem sehr sehr frühen Morgen des 18. Dezembers dazu genutzt mir etwas von Kosice anzuschauen, der irrt sich auch gewaltig. Die Kältewelle war temporär vorüber was zur Folge hatte das der einsetzende Niederschlag meist als Regen niederging. Da ich an diesem Ort ein tolles und sehr schnelles W lan Netzwerk empfangen konnte, beschloss ich einfach daheim zu bleiben. Ok, ich war noch einmal mit Isaak im Madrid, der Strom zum surfen muss ja irgendwo herkommen. Mit meinem Hund war ich auch täglich am Fluss oder in der Innenstadt. Aber immer nur mal kurz. Bis zum Bootanischen Garten bin ich zum Beispiel nie vorgedrungen. Auch ein Paar hübsche Bilder von Kosice habe ich nicht. Ich wollte sie immer aufnehmen wenn die Sonne scheint, aber einen sonnigen Tag durfte ich in Kosice nicht erleben. Ich wurde vertrieben bevor die Sonne schien.
An diesem frühen morgen, so gegen 2 Uhr in der Früh, riss und rappelte auf jeden fall irgend so ein Idiot wie bescheuert an meiner Haustüre. Ich tat das was brave Mensche um 2 Uhr in der Nacht tun, nämlich schlafen.
Ich sprang in meine Hose, streifte mir eine Jacke über und riss kampfbereit, sprich Axt in der Hand, meine Türe auf.
„FUCK OFF!“ Schrie ich als ich sah wer draußen stand. „Könnt ihr nicht normal klopfen? Ich hab die Schnauze voll von Kosice! Jetzt haue ich ab. 20 Minuten! Das ist das dritte Mal in 5 Tagen das ihr mir auf den Sack geht. Ich hab das Gefühl in dieser Stadt nicht willkommen zu sein. Ich verpiss mich, ich fahr nach Polen. Vielleicht ist da besser. Das hier ist kein Land, das hier ist zum kotzen!“
„Können sie hier nix parken, ist verboten!“ Entgegnet einer der mindestens 6 Polizisten in gebrochenem Deutsch auf meinen englischsprachigen Wutanfall.
„War das an den anderen zwei Stellen angeblich auch und nirgends stand ein Parkverbotschild und außerdem ist das noch lange kein Grund mich dermaßen aus dem Bett zu reißen und gleich mein halbes Auto zu demolieren. Mann kann auch normal klopfen und Polizei rufen. Dann kann ich die Türe auch ohne Axt in der Hand öffnen. Wie gesagt, ich verpiss mich, Schnauze voll! 20 Minuten, vielleicht auch nur 10, das wird ja wohl OK sein.“
Der Polizist nickte kleinlaut und die Gruppe verzog sich ohne nach meiner grünen Versicherungskarte zu fragen.
Fest entschlossen diese scheiß Stadt augenblicklich zu verlassen schmiss ich alles auf den Boden was so auf erhöhten Arbeitsflächen wie Tisch und Küche herumstand und drehte am Zündschlüssel.
Mein Auto dämpfte dann meine Reiselust um 2 Uhr in der Nacht, bei frischem Schnee und sicherlich spiegelglatten Strassen. Der Motor sprang nicht an. Kein Strom – oder besser gesagt: Nicht genug Strom. Batterien leer!
Ob das ihr Ende ist? Oder liegt es an dem Kurzstreckengefahre bei dem sie nach ihrer letzten Entleerung nie wieder richtig voll geworden sind?
Ich weiß es nicht. Ich komme hier auf jeden Fall nicht weg und um 2 Uhr Nachts schmeiße ich nicht den Generator an um sie nachzuladen. Stocksauer verkrümelte ich mich wieder in meinen Wohnraum und wartete bis 5 Uhr darauf dass die Bullen wieder anfangen mein Auto zu zerlegen.
Die Bullen kamen nicht zurück. Eventuell ist es eine gute Taktik den Polizeibeamten, die sicherlich überall auf der Welt eine politische Einstellung haben die ich als „am rechten Rand“ bezeichnen würde, klar zu machen das ihr Land „zum kotzen“ ist und SIE daran schuld sind.
Ich schlief in der Nacht dennoch sehr unruhig - bis so gut wie gar nicht - und gegen 9 am nächsten Morgen baute ich meine Batterien aus, verband sie mit dem Ladegerät, ließ geschlagene 60 Minuten lang den Stromerzeuger knattern und dann, dann verpisste ich mich.

Donnerstag, 26. Dezember 2013 – 2 Weihnachtsfeiertag

Auch heute Morgen lagen die Berge vor meinem Auto im dichten Nebel. Ich war mal wieder extra früh aufgestanden und irgendwie verspürte ich den Drang etwas zu unternehmen. Auf den Berg zu wandern ist bei den Sichtverhältnissen sicherlich eine dumme Idee. Deshalb beschloss ich dem Wegweiser zu der Höhle zu folgen. Höhlen kann man sich auch im Nebel anschauen und der Wegweiser deutete nicht in einen schmalen Waldweg, sondern auf eine Asphaltierte Nebenstrasse. Da das so war, war mir im Grunde klar was mich erwarten würde. Ein Parkplatz für Reisebusse, Neonbeleuchtung im Höhleninneren und ein Kerl der nicht nur Geld haben will, sonder der mir mit meinem Hund aller Wahrscheinlichkeit nach auch noch den Eintritt verwährt. Aber das vermutete ich nur und wen ich nicht nachgucken gehen würde, dann würde ich es nie erfahren.
Ich folgte also der Hautstrasse bis in den Ort, er heißt übrigens Smokovec, und folgte dann dem Schild mit der Beschriftung „Höhle“ nach links. Rund 60 Minuten folgte ich der hässlichen Asphaltstrasse und keine Höhle kam in Sichtweite. Na ja, das war ja auch ein Hinweisschild für Autos. Vielleicht ist die tolle Touristenattraktion ja 30km von hier entfernt? Zu meiner linken führte ein schmaler Weg in den Wald. Ein Wanderschild war dort angebracht.
Irgendetwas mit „Cascada“ also Wasserfall, zumindest wenn ich davon ausgehe das die Rumänen und Slowaken das gleiche Wort für Wasserfall benutzen. Darüber hinaus ein sehr wichtiger Warnhinweis für Wanderer. Ich muss das zeigen:

Bild: Warnhinweis für Wanderer im Tatra Gebirge

„Naturschutzgebiet, Gefahr durch umstürzende Bäume. Betreten auf eigene Gefahr!“ Wenn ich nicht die englische Übersetzung lesen müsste sondern wenn die obersten Worte in meiner Landessprache abgefasst wären, ich würde glauben ich sei wieder daheim. Ein Warnhinweis vor umstürzenden Bäumen, deutscher geht es nun wirklich nicht mehr. Ich erinnere mich noch an Rumänien. Dort gab es auch Warnschilder. Vor Bären und Vipern. Auf dem Schild für Vipern konnte man immerhin noch Verhaltensregeln lesen wie man sich vor einem Biss schützen kann. Auf dem für Bären dann schon nicht mehr. Immerhin wird mir nicht das Tragen eines Sturzhelmes vorgeschrieben und ich sagte schon voreilig deutscher würde es nicht mehr gehen.
Ich entschied mich für diesen Weg.
Der Weg war schmal. Seine Schneedecke war platt getrampelt, angetaut und überfrohren. Sprich der Weg war spiegelglatt was mit Sicherheit gefährlicher war als umstürzende Bäume. Rechts neben mir gurgelte ein kleiner Bach.

Bild: Toter Wald – Baumsterben Tatra

Eigentlich recht idyllisch wenn es lebende Bäume gewesen wären die hier hätten auf mich stürzen können. Aber das was hier unter Naturschutz stand, das war für mich nichts weiter als ein Baumfriedhof, ein großes Lager mit aufrecht stehendem und somit recht trockenem Brennholz. Kaum ein Baum der noch Anzeichen von Leben in sich trug. Hier war alles tot und wirkte bedrohlich.
Eine ganze Weile schlidderte ich durch den toten Wald, dann stand ich vor dem Wasserfall.

Bild: Wasserfall Tatra

Fasziniert ging ich weiter und erreichte Wandertafeln.

Bild: Wandertafeln im Tatragebirge

Ich wollte zu dem Gipfel den ich von hier aus erkennen konnte

Bild: Berggipfel im Tatragebirge

und der zufällig gerade nicht von Nebelbänken verhüllt war. Deshalb folgte ich der grünen Beschilderung. Ich lief keine 10 Minuten mehr bis der Wald plötzlich voll war mit Menschen. Rund 3 Stunden war ich hier hinaufgeklettert, ein Weg der aufgrund von Glatteis kaum zu begehen war. 3 Stunden war ich nicht einem einzigen menschlichen Wesen begegnet, aber hier war alles voll mit Menschen, gerade so als sei hier ein Reisebußparkplatz.
Dann sah ich eine Menschengruppe vor einem kleinen Häuschen stehen.

Bild: Blikova Chata – Bewirtschaftete Hütte im Tatragebirge

Neugierig näherte ich mich. Das war ne Kneipe! Hier, mitten im Wald. Eine Strasse konnte ich nirgends entdecken. Wie kriegen die die Getränke hier hoch? Und vor allem wie kommen die ganzen Menschen hier hin? Die sind doch nicht alle den Eisweg da hochgekommen.
Ich betrachtete das Kneipeninnere.

Bild: Innenraum der Blikova Chata – Bewirtschaftete Hütte im Tatragebirge

Groß ist sie ja nicht, eher klein. Ich bin auch nicht ihr Kunde geworden, Wasser hab ich selbst und Alkohol möchte ich nicht trinken wenn ich noch diese Eispiste hinabklettern muss.
Ich wunderte mich. Aber ich hätte es wissen müssen, da gibt es doch dieses bekannte Lied:
„Hohe Tatra gibt´s nicht ohne Kneipe“ oder heißt das:
„Hohe Tatra weisen die Sterne?!“ Hohe Tatra? Hohe Tannen? Ich weiß es nicht mehr, ist ja auch egal.
Ich ging weiter und stand 20 Minuten später vor einem Zelt. Im Inneren befand sich ein Eishaus. Rund 30 Minuten muss man anstehen um es betrachten zu können erzählte mir eine Frau die der deutschen Sprache mächtig war.

Bild: Hotel/Restaurant Stary Smokovec im Tatragebirge

Wie all die Menschen hier her kommen, das konnte ich mir immer noch nicht erklären, den so etwas wie eine Strasse hatte ich nicht gesehen. Nur so etwas wie ein Hotel. Ich ging weiter und dabei fand ich nicht nur eine Strasse sondern auch die Haltestelle der Zahnradbahn die übrigens gar keine Zahnradbahn ist. Sie wird von Stahlseilen gezogen.
Hier, an einer Stelle zu der ich immerhin rund 4 Stunden empor geklettert war, gibt es sogar kostenloses W lan um seinen VIP Bereich upzudaten. Live dabei, nicht nur daneben!
Ich folgte der Wegbeschreibung die ich von der deutschsprachigen Touristin erhalten habe. Sie führte mich über die verkehrsfreie Asphaltstrasse talwärts und nach 15 Minuten war ich wieder im Ort. Fast neben meinem Auto. So eine Verarschung, aber wenn ich einen neuen Anlauf wage, dann weiß ich wie ich die Stelle, zu der ich heute alles in allem über 5 Stunden Annweg benötigt habe, in weit unter einer Stunde gelange und da oben, da hätte ich nur in eine andere Richtung gehen müssen, ich glaube da hat es gerade angefangen richtig schön zu werden.
Aber ich war da stehen geblieben wo ich mich aus Kosice verpisse und das verpissen war gar nicht so einfach. Nach dem Batterienladen sprang zwar mein Wagen an und auch der Motor lief rund wie es sich gehört. Aber das lustige Einbahnstraßensystem in Kosice verwehrte mir die Zufahrt zu Tesco und bei Tesco wollte ich unbedingt vorbei bevor ich die Stadt verlasse. Zu Fuß hätte ich wohl 90 Minuten benötigt, mit meinem Auto wurden es 2 Stunden. Aber dann, dann ging es weiter.
Ich fuhr bis Presov, der drittgrößten Stadt der Slowakei und parkte am Ende der Sackgasse eines Industriegebietes.
Erste Stadterkundungen verliefen erfolgreich.

Bild: Innenstadt Presov

Auch hier gibt es einen Weihnachtsmarkt. In einer langen geraden Reihe sind die Verkaufsstände aufgereiht. Mann kann alles kaufen was niemand braucht und natürlich gibt es auch Fressbuden. Dazwischen dann einige leicht schmuddelig wirkende, und in dicke Winterjacken eingepackte, Verkäufer der hiesigen Obdachlosenzeitung denen zum Fest der Nächstenliebe niemand Beachtung schenkt.
Wahrscheinlich haben die Bürger kein Geld mehr für eine Obdachlosenzeitung weil sie schon eine Sondersteuer bezahlen mussten, die die Stadt dazu erhoben hat, die Stromrechnung für die Weihnachtsbeleuchtung zu begleichen.

Bild: Weihnachtsmarkt Presov

Auch ich kaufe keine Obdachlosenzeitung. Ich kann sie nicht lesen. Aber als ich mir einen Glühwein kaufen möchte blicke ich auf so einen Verkäufer und was tue ich? Ich kaufe 2 Glühwein und möchte einen davon verschenken. Genau, ich möchte ihn verschenken. Der Verkäufer der Obdachlosenzeitung möchte ihn aber gar nicht haben. Ich erinnere mich daran dass die Jungs in Deutschland auch keinen Alkohol trinken dürfen wenn sie die Zeitung verkaufen, wahrscheinlich dürfen die das hier auch nicht. Aber ein Obdachloser der keinen Alkohol annimmt, das muss ein guter Obdachloser sein. Also greife ich in meine Tasche und gebe dem Herrn das Wechselgeld. 2 Euro, der Glühwein hat 50 Cent gekostet aber das Wechselgeld hat er dankend angenommen.
Nach meiner „Guten Tat“ lerne ich eine Gruppe junger Leute kennen. Ihr englisch ist miserabel und das Deutsch das einer von ihnen spricht ebenfalls. Dennoch trinken wir einen Glühwein gemeinsam und danach werde ich in eine Kneipe eingeladen wo wir mit meinem vierbeinigen Begleiter gleich wieder hinausgeworfen werden. Rund 10 Minuten verhandeln meine neuen Freunde mit dem Barkeeper, dann war ein Bleiberecht für meinen Kumpel erwirkt. Hätte ich mich besser verständigen können, ich hätte den Jungs erklärt dass ich gar kein Interesse daran habe in diese Bar einzukehren. Aber wie bereits erwähnt, die Verständigung war recht schwierig.
Gegen 2 Uhr in der Nacht erreichte ich meinen Wagen und gegen 9 Uhr am Morgen weckte mich das Martinshorn eines Polizeifahrzeugs das neben mir gehalten hatte.
Die Polizisten sprach ausnahmsweise Englisch und sie waren ausnahmsweise sogar recht freundlich. Irgendein Anwohner habe sie angerufen das hier ein ukrainisches Auto parke und das sie sich das doch mal anschauen sollten. Dabei fahre ich gar kein ukrainisches Auto sondern ein deutsches. Da steht nur Ukraine drauf weil er in der Ukraine lackiert wurde. Die Polizisten verstanden das auch recht schnell. Dennoch wurden meine Personalien überprüft (diesmal aber nicht die grüne Versicherungskarte) und ich wurde dazu aufgefordert diesen Parkplatz zu verlassen und einen Campingplatz aufzusuchen. Zu diesem Campingplatz bekam ich sogar eine wage Wegbeschreibung. 15 Kilometer meinten die Beamten.
Klar! Ich kauf mir ein Wohnmobil um dann 15 Kilometer von dem Ort entfernt zu nächtigen den ich mir anschauen will.
Ich bedankte mich bei den Polizisten für den gut gemeinten Tipp, handelte noch 2 Stunden Bleiberecht heraus um anständig aufzuwachen und noch einmal mit meinem Hund vor die Türe zu gehen bevor ich abfahre und dann zog ich weiter. Mein Ziel hieß Poprad.
Meinen ersten Zwischenstopp wollte ich an einer Burgruine einlegen. Ich sah sie aus meiner Windschutzscheibe, aber ich befand mich mal wieder auf so einer blöden, autobahnähnlichen Schnellstrasse auf der man weder anhalten noch wenden kann. Für diesen Service soll man dann aber Autobahnmaut bezahlen wie mich ein Schilderwald belehrt. Leider erblickt man diesen Schilderwald erst wenn man auf die Autobahn aufgefahren ist und dann kann man ja nirgends anhalten oder wenden um so eine blöde Vignette kaufen zu fahren.
Was solls, ich wurde nicht erwischt und Videoüberwachung soll es in der Slowakei nicht geben. Das erzählte mir zumindest später ein junger Mann mit Hund dem ich von meinem Erlebnis berichtete. Dann ging es durch einen gut und gerne 7 oder 8 Kilometer langen Tunnel. Ich war echt froh als ich wieder draußen war. Kurze Zeit später erreichte ich Levoca.
Ein Idyllisch wirkendes Städtchen dessen Stadtmauer die Hauptstrasse begleitet.

Bild: Stadtmauer Levoca

Ich beschloss anzuhalten um mir den Ort anzuschauen. Er wirkt nicht nur aus dem Wagenfenster nett.

Bild: Kirche Levoca

Zwischen den Stadtmauern befindet sich der historische Stadtkern. Kopfsteinpflaster, alte Häuser. Wirklich hübsch. Im Grunde kann man sich das während eines 2 stündigen Stopps anschauen, aber ich blieb 3 Nächte. Ganz ohne von der Polizei behelligt zu werden, wie ich unbedingt erwähnen muss.
Ich schaute mir nicht nur das Stadtzentrum an, sondern spazierte auch mal hinauf zu der kleinen Kapelle die auf einem Berg hinter der Stadt liegt

Bild: Kapelle Levoca

und von der man einen tollen Blick über die Stadt hat, den ich leider nicht fotografisch einfangen konnte.
Außerdem spazierte ich auch durch die angrenzenden Ortsteile die nicht hinter der alten Stadtmauer lagen. Entweder handelte es sich um Hochhaussiedlungen, oder um Gegenden die meine Freunde aus dem Sherwood „Bronx“ genant hätten.

Bild: Blick auf Levoca

Nach 3 Nächten zog ich jedenfalls weiter. Mein Ziel hieß immer noch Poprad. Doch nach nur wenigen Kilometern Fahrt sichtete ich dieses Bergmassiv an dessen Fuße ich heute parke

Bild: Blick auf das Tatragebirge

und welches sich als dass Tatra Gebirge herausstellen sollte.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Ruhe, absolute Ruhe. Keine KFZ Alarmanlagen, keine Martinshörner, kein Hupen. Ruhe, absolute Ruhe. Nur die Bullen, die Bullen haben mich dann doch irgendwie gefunden. Sie meinten aber ich könne stehen bleiben. Ich bin halt nicht mehr in der Slowakei.
Viel ist passiert seit ich am 25.12.2013 meinen letzten richtigen Reisebericht niedergeschrieben habe. Aber bevor ich jetzt anfange euch von dem Geschäftsessen im Wohnmobil einer meiner Werbepartner zu erzählen, bevor ich anfange von meiner mehrtägigen Rucksacktour im Tatragebirge zu berichten, von den Erlebnissen am Slowakisch-Polnischen Grenzübergang, von den Skisprungweltmeisterschaften in Zagropane, von der netten Begleitung mit der ich diese Stadt verlassen habe, von meinem ersten Unfall seit Reiseantritt vor 7 Jahren, davon wie diese Homepage gesperrt wurde und wie ich es geschafft habe sie wieder zu entsperren, wie Krakauer Würstchen in Krakau schmecken, wie ich einen Einbrecher auf frischer Tat ertappte- und was ich mit ihm angestellt habe oder davon wie ich kilometerweit zwei schwere LKW Starterbatterien durch frischen Neuschnee tragen musste um weiterziehen zu können, möchte ich genau da weiter machen wo ich letztens aufgehört habe: Mit den Erlebnissen an meinem Wohnort ein wenig westlich der Ortschaft Stary Smokovec.
Die Sonne schien erst wieder am 27. Dezember und so wie die Nebelbänke das Gebirge verließen verließ auch ich meinen Wagen um dieses Gebirge zu erwandern. Deswegen mache ich an dieser Stelle einmal einen Schnitt und schreibe die Worte:

Weiter geht es am Tatragebirge.

Derzeit im Chat :



Bild: Danke








Du hast meinen Wohnmobil Reisebericht Kosice, Slowakei bis an dessen Ende gelesen?
Pleace be social - share waht you like!
Mit einem klick auf diesen Link teilst du meinen Kosice auf deiner Facebook Pinnwand und empfiehlst ihn so deinen Freunden.
Thank´s for your fairness :-)



© myhomeismycar Wohnmobil Reiseberichte
Empfehle mich
Bitte!

myhomeismycar.com - nonstop unterwegs seit: 10 Jahren, 5 Monaten und 2 Tagen