Wohnmobil Reisebericht Slowenien

12.01.2008
Die Grenze war lachhaft. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ein verlassenes Grenzhäuschen kein Zöllner - nix. Zwar hatte auch ich schon einmal was vom Schengener Abkommen und offenen Grenzen gehört, doch dachte ich eigentlich mindestens meine Fahrzeugpapiere und den Personalausweis vorzeigen zu müssen. Aber dem war nicht so. Freie Fahrt für freie Bürger. Europa hat schon auch was Gutes. Den ersten Unterschied den ich zwischen den beiden Ländern bemerkte war, dass es in Österreich bergauf- und in Slowenien bergab ging.
Ich folgte der B 101 bis Trzic (eigentlich gehören über das „Z" und das„C" so kleine Häkchen, aber ich find die passenden Knöpfe nicht. Ist auch eh wurscht; bei der Menge von Rechtschreibfehlern die ich hier reintippsel; brauche ich mich dafür nun auch nicht entschuldigen.)
Hier betrat ich neugierig einen Spar Markt. Mal vorsichtig auf die Preisschilder lugen, ob die hier überhaupt meinen Euro wollen oder ob die da was Eigenes haben. Ich schäme mich fast so uninformiert in die Welt zu fahren, aber als Marco Polo vor vielen Jahren zu seiner Reise aufbrach, hatte er sicher auch keinen Lonly Planet Reiseführer gelesen und wenn ich mich über alles im vorhinein schlau mache, brauch ich ja auch garnicht erst hinfahren. Auf jeden Fall zahlen die hier auch mit Euro - schon einmal praktisch. Was weniger praktisch ist, sind die doch recht hohen Preise hier. Immerhin ist Diesel knapp 10 Cent billiger als in Österreich. Auf der Suche nach einem schönen Wanderparkplatz fuhr ich noch bis kurz hinter Kranj. Hier wurde es dunkel, also stoppte ich einfach irgendwo auf einem Rastplatz der B 211 Richtung Ljubljana.

13.01.2008
Es regnet. Wie aus Eimern. Ich drehe mich noch mal um und schlafe weiter. Was will man bei dem Regen auch schon machen? Gegen Mittag wache ich erneut auf. Wahrscheinlich weil ich das vertraute Prasseln auf meinem Dach vermisse. Doch kaum war mein Kaffee getrunken und die Jacke angezogen, pisste es schon wieder. Egal, der Hund muss raus, und  ich bin eh wach. Etwa 2 Stunden ging ich auf Entdeckungswanderschaft.
Eigentlich ganz schön hier; ein großer Wald, kein Glatteis, keine
Abgründe in welche man stürzen könnte, -   ein kleines verträumtes Dorf auf der anderen Seite des Waldes.
Pitschnass kehrte ich zurück und erfrischte mich mit einer warmen Dusche. Nach einem weiteren Kaffee packte ich den Laptop aus um meinen Reisebericht aus Österreich fertig zu stellen. Was macht es schon für einen Sinn in eine Stadt zu einem Internet-Cafe zu fahren, wenn der Bericht noch nicht fertig ist? In der Nacht wachte ich auf, mein Hund bellte, und ich vernahm Stimmen von draußen. Ein Blick aus dem Fenster klärte das Ganze auf. Eine Gruppe junger Männer die auf meinem  Parkplatz ne Pinkelpause einlegten.

14.01.2008
Der Regen hat nachgelassen. Nur noch ein leichtes Fisseln. Erstmal ausgiebig mit dem Hund raus. Bei meinem Geschick hab ich auf dem Rückweg mal wieder ne Stunde lang mein Auto gesucht. Rasch fahrfähig räumen und auf nach Ljubljana. Auf dem Weg nahm ich einen Autostopper mit, der Erste, der mir seit Tour- Antritt begegnet ist. Scheint ne aussterbende Spezies zu sein. Leider sprach der Kerl kein Wort Englisch oder Deutsch. Aber seinen Zielort verstand ich trotzdem und es war der Gleiche wie meiner. Er hatte es gut; im Zentrum angekommen, gab er mir zu verstehen, dass er aussteigen wolle. Tja nicht nur er - nur ich brauchte noch nen Parkplatz. Aber nach ner guten halben Stunde um den Block kurven, hatte ich ne adäquate Abstellfläche für mein Fahrzeug gefunden.

Nur rund 10 Fahrrad - Minuten von der City entfernt. Ich machte mich auf ein Internet- Kaffee zu suchen und fragte den Erstbesten danach. Er beschrieb mir den Weg und nach wenigen Minuten saß ich vor nem Rechner. Wow; über 30 Mails. Leute die nen Hund haben wollten. Menschen die nen Hund von mir hatten und mir die ersten Fotos geschickt haben.
(Danke an Euch, ich freu mich sehr darüber). Freunde, Familie usw. Erstmal machte ich ein update meiner HP damit ich mich hinterher in den Mails darauf beziehen kann und nicht alles 100mal schreiben muss. Garnicht so einfach. Auf meinem Rechner drück ich auf die rechte Maustaste und habe die Optionen "Kopieren" und "Einfügen" , die gibt es hier zwar auch, aber irgendwie haben die ganz eigenartige unaussprechliche Namen. Aber zum Glück kann man die Funktionen ja ausprobieren und dann gings auch recht schnell. Über zwei Stunden verbrachte ich vor dem Rechner und zahlte dafür 4 Euro, und dass, wo ich schon nach der ersten halben Stunde ganz dringend Pinkeln musste. Am Abend startete ich noch zu einer kleinen Staderkundungstour. Ja ganz nett hier.

15.01.2008
Nach meiner nächtlichen Stadterkundung war ich heute Morgen sehr müde. Nicht nur ich, auch mein Hund ließ mich in Frieden. Wahrscheinlich war er auch müde. Gegen Mittag machte ich mich auf, mal zu schauen wie es hier im Hellen aussieht. Natürlich schaue ich nicht nur für mich alleine, sondern lasse Euch wie gewohnt in einer Slide Show mitschauen. Einen Onlineshop, den ich fand, musste ich natürlich noch besuchen. 2,50 Euro für 30 Minuten. Haben die nen Knall?? Also wen es mal nach hier verschlägt, und wer ein Internet-Cafe braucht, nehmt das am Hauptbahnhof und nicht das in der City. Gute drei Stunden schlenderte ich durch die Stadt. Danach kehrte ich zurück um eine Kleinigkeit zu essen. Es gab Pfannkuchen mit Kontaner Lebkuchenbackmischung statt Mehl (schmeckt ganz lecker) Kontaner Milch und ebenfals kontanem Käse so wie Wurstaufschnitt. Super ein richtiges Essen, zum Preis von 2 gekauften Eiern, ein wenig Öl und Gas. Danach machte ich mich ohne meinen vierbeinigen Freund auf, um Ihm etwas Futter zu kaufen und ne neue Stange Toastbrot (um die mit meinem Konatnen Aufschnitt zu kombinieren) . Gegen 9 Uhr fuhr ich abermals in die Stadt. Ein wenig hier und ein wenig da schauen. Ich stand vor einer Ampel die gerade auf Grün umgesprungen war und quälte mich mit dem defekten Freilauf  meines Rades um losfahren zu können, als eine Gruppe junger Menschen ganz aufgeregt auf mich zu gerannt kam. Die hatten grad ne Büchse Hundefutter gekauft um die nem Obdachlosen zu schenken der sie angebettelt hatte. Als sie aus dem Laden raus kamen war der gute Mensch verschwunden. Jetzt hatten die ne Büchse Futter aber keinen Hund und wollten die bei mir loswerden. Passiert nur mir so was, oder ist das auf Reisen normal, dass einem irgendwie alles in den Schoß fällt? Klar ne Büchse Futter gespart davon werde ich auch nicht wirklich reicher. Aber ich finde solche Erlebnisse überwältigend. Man ist in einer fremden Stadt, spricht nicht die Landessprache, lernt Leute kennen (und zwar mehr als da wo man die Sprache spricht) und bekommt aus heiterem Himmel ne Büchse Futter geschenkt. Diese Gruppe lehrte mich auch meine ersten slowenischen Worte. Hallo, Danke und auf Wiedersehen was adio heißt. Die andern Beiden hab ich schon wieder vergessen. Kurz darauf hatte ich meinen ersten Polizeikontakt: "Der Hund muss an die Leine". Arschloch, hätte der auch nicht sehen brauchen. Es stimmt also doch ACAB. Spät am Abend sah ich zufällig wie der erste Ljubljanische Wagenplatz angeliefert wurde.

27.01.2008

Bis vor einigen  Tagen habe ich jeden Abend brav meinen Laptop aufgeklappt und über die Geschehnisse des Tages Buch geführt, um mal ein wenig ausführlicher auf dieser HP über meine Reise berichten zu können. Gespeichert habe ich meine Arbeit auf einem USB Stick um sie gleich online stellen zu können.  Vor `ner knappen Woche hat mein Rechner den Stick plötzlich nicht mehr erkannt. Im Arsch das Ding. Alle Arbeit umsonst. Von dieser Tatsache ziemlich gefrustet habe ich meinen Elan schnell vergessen und nix mehr geschrieben. Scheiße, jetzt brauch ich auch noch `nen neuen Stick, ich kann doch kein Geld scheißen. Morgen möchte ich aber Liska verlassen und dann geht`s als erstes zu meinem Internet-Cafe wo ich umsonst surfen kann. Ach so, jo das wisst Ihr ja noch gar nicht. Also von Anfang an: Nachdem ich am 16. schon ganz vollmundig `ne Slideshow verlinkt habe, bin ich dann am 17. losgezogen und habe die dazugehörigen Fotos geschossen. Was mir schon am ersten Tag hier in Ljubljana aufgefallen ist, sind die trotz recht kühler Temperaturen sehr belebten Terrassen der Kaffeehäuser und Kneipen.

Im Gespräch mit einem ehemaligen Gastarbeiter aus Deutschland, erfuhr ich dann auch warum. Das liegt am Nichtraucherschutz; drinnen ist staatlich aufgezwungenes Rauchverbot. Ungeachtet des drohenden Klimakollapses heizen die Wirte nun mit Unmengen von Gastro - Strahlern die Außenluft. Na Mahlzeit, wenn das in Deutschland auch kommt, dann steigen bald die Krankenkassenbeiträge, weil die Ärzte aus dem behandeln von erkälteten Rauchern und deren Freunden nicht mehr raus kommen. Am Abend bin ich noch ins Internet-Cafe um die Linkliste auf der Österreich 2 Seite fertig zu stellen. Gleichzeitig mit mir waren aber meine Eltern online, und so wurde aus der Arbeit nix, und ich habe bloß ein wenig geschattet. Auch mal ganz schön, die Zwei seh´ ich ja recht selten
Als ich damit fertig war hatte auch das Cafe Sperrstunde. Also versuchte ich zu Hause zum wiederholten mal mich in ein offenes W - Lan einzuloggen. Was mir nach zig Versuchen sogar gelang. Also konnte die Linkliste doch noch an diesem Tag fertig gestellt werden. Am nächsten Tag verließ ich die Stadt. Nach langwieriger Suche fand ich schließlich den richtigen Weg und folgte der Sava ostwärts. Wie eigentlich immer war ich recht spät dran, so dass es dunkel wurde bevor ich einen netten Platz für die Nacht gefunden hatte. Also parkte ich am rechten Fahrbahnrand und lebte damit, von dem Windzug eines jeden vorbeifahrenden Fahrzeugs kräftig durchgeschüttelt zu werden. Immerhin konnte ich hier wieder vernünftig heizen und die Sava stellte mit Brauchwasser für eine angenehme Dusche zur Verfügung. Das Umland war zwar sehr schön

und lud zu ausgedehnten Spaziergängen ein, aber der Parkplatz passte nicht wirklich in meine Vorstellung einer schönen Stelle, und so verließ ich diesen Ort nach zwei Nächten wieder. Ein Bauer dem ich mitten durch seinen Hof wanderte, weil ich glaubte der Weg ginge dahinter weiter schaute erst recht misstrauisch was ich denn da so mache, ließ mich nach einem kurzen Gespräch aber durch seinen Garten auf den sich dahinter befindenden Wanderweg gehen und verabschiedete mich mit den Worten: "You are welcom". Ich finde das irgendwie erwähnenswert. Ich folgte weiter der Sava und der B 108 die auf meiner Karte nach einer viel befahrenen Hauptstrasse aussah. Nach einigen km Fahrt führte mich diese "Hauptstrasse" durch einen Tunnel.

Hier passte ich noch durch, wenn auch knapp. Aber ca 1 km weiter musste ich umkehren, weil eine Durchfahrtshöhe von 2,6 m doch meinen Wagen ruiniert hätte. Faszinierend fand ich, dass diese Nadelöhre durch keinerlei Hinweisschild angekündigt wurden. Ich nahm also eine Umgehungsstrasse durch die Berge und hoffte darauf, hier irgendwo einen schönen Platz für einen längeren Aufenthalt zu finden. Vergebens. Bei Breg bog ich links ab Richtung Liska. Eine schmale Nebenstrasse die auf dem Berg bei einem Ausflugslokal endet. Hier fand ich meinen Parkplatz.

Mitten auf der Wiese weit und breit nix.

Ich hab meinen Wagen mal rot eingekringelt damit man Ihn besser erkennt :-) Eine Aussicht über mehrere Bergketten hinweg und in den Tälern liegt der Nebel -  wunderschön.

Am zweiten Tag meines Aufenthaltes hier auf Liska folgte ich dem gut ausgeschilderten Wanderweg nach Sevenica. Dort wollte ich einige Kleinigkeiten für einen längeren  Aufenthalt einkaufen und meinen Eltern `ne Mail schreiben, dass sie jetzt `ne Weile nix mehr von mir hören werden. Die Suche nach `nem Internetshop erwies sich als schwierig mehrere Passanten, die ich danach fragte, beteuerten mir dass es hier keinen gäbe. Das wollte ich nicht glauben und suchte weiter um schließlich auch fündig zu werden. Nachdem ich meine Mails gescheckt und beantwortet hatte, wollte ich gehen. Mich hinderte allerdings  das Gespräch mit dem netten Betreiber des Ladens. Was ich als Deutscher denn hier mache wollte er wissen. Wahrheitsgemäß antwortete ich und zeigte Ihm meine Website. Ratz Fatz hatte ich ein Jobangebot. Das Korrekturlesen eines auf Deutsch verfassten Informationsblattes für Touristen. Wer diese Page ein wenig aufmerksam verfolgt hat weiß, dass ich für so etwas bestimmt nicht der Richtige bin. Also schickte ich den Text per Mail zu meiner Mutter mit der Bitte um Korrektur. Leider war diese grade bei Ihren Eltern so dass ich am nächsten Tag mehr oder weniger umsonst den knapp 30km langen Fußweg antrat. Zwar hätte der Slowenische Betreiber des Internet-Cafes sicherlich nicht bemerkt, dass meine Rechtschreibung mehr eine Schlechtschreibung ist, und ich hätte mich mit der Kohle verpissen können, aber das ist nicht meine Art. Dennoch bekam ich für meine Mühe 2 Flaschen Bier, `ne Wanderkarte und `ne Flatrate die ich natürlich auch ausnutzte und auch noch ausnutzen werde.
Die darauf folgenden Tage wanderte ich mir Blasen an die Füße. Ich ging so ziemlich jeden Weg der durch ein Wanderzeichen markiert war und unternahm  Querfeldeintouren auf eigene Faust.

Auf dem Rückweg war dann immer Wasserholen angesagt.

Auf einer dieser Touren folgte ich ein Stück der Strasse die ich hier hinaufgefahren bin und entdeckte dabei dieses Autowrack.

Ich hoffe einfach mal, dass ich hier besser runterkomme. Vielleicht ist es hier auch Mode seine nicht mehr benötigten Autos die Böschung runterzuschieben. Wer die Slideshow die ich über meine Tage hier auf Liska erstellt habe betrachtet, findet auf jeden Fall noch so ein Autowrack. Zu schade um nur in `ner Slideshow gezeigt zu werden finde ich auch dieses Bild:

Ein selbstgebautes Transport Vehikel aus `nem Mofa und `ner Schrottkarre. Erfinderisch muss man sein. Am Morgen des 25.01.20007 weckte mich die Polizei und machte mich darauf aufmerksam, dass wild Campen in Slowenien verboten sei, und 80 Euro Strafe kostet. Ich erklärte Ihnen das nicht gewusst zu haben, und es sei doch hier eine soooo schöne Stelle, und es störe ja wohl auch niemanden, wenn ich hier stehe. Irgendwie hat sie das milde gestimmt, und sie beschlossen nicht zu kassieren und meinten, Ihnen sei es auch egal aber wenn sie jemand anrufe, kämen sie wieder und ich müsse zahlen.
Tja heute sitze ich jetzt seit 4 Stunden vorm Rechner. Meine Füße haben sich schon ein wenig erholt, und ich werde wohl noch mal kurz zum Fluss stapfen, um `ne Dusche nehmen zu können, sowie ein wenig Brennholz sammeln, dass ich die Nacht nicht frieren muss. Morgen geht`s dann zum Internet-Cafe (bevor noch wer die Bullen ruft :-)
Wie geplant fuhr ich am nächsten Tag die 24% Gefälle hinunter,

die ich mich vor gut einer Woche hinaufgequält hatte um kurze Zeit später vor "meinem" Internet - Cafe zu Parken.

Hier verbrachte ich zwei volle Tage vor meinem PC sitzend und ging nur kleinere Strecken mit meinem Hund. Eben nur dass er mal machen kann. Eine davon führte mich auf die Burg Sevenica.

Mit vom Internetten viereckig gewordenen Augen, ging es schließlich weiter der Grenze entgegen. Nach kurzer Fahrt musste ich allerdings umkehren - irgendwie finden die das hier lustig, Fahrer von hohen Autos erst unmittelbar vor der Unterführung über deren Unpassierbarkeit zu informieren.

Auf der Fahrt suchte ich nach einem ähnlich schönen Standplatz wie in Liska. Leider vergebens. Also stoppte ich kurz hinter dem
Hinweisschild: "Zoll 1 km" am rechten Fahrbahnrand. Mit meinem Hund machte ich mich auf in die Ortschaft die ich kurz zuvor passiert hatte. Ich hielt es für eine gute Idee mir dort zwei Büchsen Bier zu kaufen. Bier heißt Pivo das weiss selbst ich. Dummerweise wußte ich nicht, was Alkoholfrei heißt, dabei stand das auf der Rückseite der Büchse in deutsch. Extra für dumme Touristen wie mich.

Darauf aufmerksam machte mich ein Polizist der mich am späten Abend zur Weiterfahrt auffordern wollte. Ich wies Ihn auf meinen Alkoholkunsum hin, und er mich auf meinen Fehlkauf; wir mussten beide kräftig Lachen; und ich durfte bleiben. Ich hatte mich schon gewundert, warum ich von 2 Bier nix merke.

Am nächsten Tag ging`s die wenigen Meter weiter bis zur Grenze.

Der slowenische Beamte kontrollierte meine Papiere, warf einen prüfenden Blick in meinen Wohnraum und ließ mich dann passieren. Der kroatische Grenzer hielt sich für besonders wichtig und verwehrte mir die Einreise in sein Land mit der Begründung dass dies hier kein Internationaler Grenzübergang sei und er ausschließlich Kroatischen und Slowenischen Menschen vorbehalten sei. Ausländer dürften nur über die Autobahn einreisen. Was will man da machen? Gas geben und dem die Schranke kaputtfahren? Ich hätte es wirklich gerne getan, so ein dämlicher bürokratischer Quatsch - Grenze für Slowenen und Kroaten; aber wahrscheinlich hat er das schnellere Auto als ich und das gäbe nur Ärger. Also wendete ich, um 50m weiter von dem gleichen slowenischen Beamten, der mich eben noch hat mehr oder weniger anstandslos passieren lassen, aufs Gründlichste durchsucht zu werden.
Selbst mein Fahrrad musste ich raus räumen damit der Kerl besser in meine Schränke gucken konnte. Haben die hier alle einen Schaden?? *Kopfschüttel
Die mautpflichtige Autobahn kam für mich nicht in Frage, also lenkte ich meinen Wagen nordwärts um die nächste, etwa 20km entfernte, Grenze anzusteuern. Diese sah schon von weitem nicht international aus und ich fragte vorsichtshalber schon auf der slowenischen Seite, ob mich die Kroaten reinlassen. Nö, lassen sie nicht, war die knappe Antwort. Etwa 30 km in diese Richtung (Norden) ist ein internationaler Grenzübergang. Als ich diesen erreichte war in der Tat die Einreise relativ problemlos. Wobei ich mich echt frage, aus welchem Grund sich dieser Zollmensch mein Kennzeichen und meine Personalausweis Nr. aufgeschrieben hat.

Am Ende meines Slowenischen Reiseberichtes möchte ich alle Leser dieser Seite, die eine Fremdsprache sprechen bitten mir zu helfen. Ich brauche folgenden Satz: "Dauerreisender sucht Arbeit" in möglichst vielen Sprachen dieser Welt. Eure Übersetzungen könnt Ihr einfach HIER herschreiben. Überhaupt würde ich mich über ein wenig Feedback freuen.
Ich meine liest das überhaupt irgendwer? Oder schaut Ihr nur Bildchen? Habt Ihr euch alle zufällig hierher verirrt, oder gibt es tatsächlich einige Menschen, die Interesse an der Page haben und immer mal wieder reinschauen?

Weiter geht es in Kroatien.

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Bild: Danke
Für den netten Blog Artikel über meine Reiseberichte auf Reisemobil-info.de



Kleine Häuser auf Rädern, auf dem Wasser und in Bäumen.



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"Wohnmobil Reisebericht Slowenien"
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