Kochen im Wohnmobil - eine Rezeptsammlung

Warum habe ich, jemand, der von sich selbst behauptet nicht kochen zu können, mich überhaupt dazu entschlossen eine Rezeptsammlung zu veröffentlichen? Schließlich gibt es hunderte von Kochbüchern und Rezeptsammlungen. Ganz einfach! Ich besitze ein Kochbuch und ich habe es gerade noch einmal durchgeblättert. Da muss man blanchieren oder man benötigt ein Filet Mignon. Ich will nix blanchieren, ich habe Hunger ich will was kochen und zwar bevor mich ein Fremdwörterlexikon darüber aufgeklärt hat was blanchieren ist. Ich hab auch keinen Platz für frisch gemahlenen weißen Pfeffer, für Kreuzkümmel oder Weinessig. Klar hab ich Pfeffer und sogar auch Kümmel an Bord. Ob der jetzt aber grün oder gelb, gekreuzt oder kariert ist weiß ich nicht. Auch ob mein Essig „weint“ oder nicht geht mir ziemlich am Arsch vorbei. Es gibt genügend Probleme auf der Welt, da muss ich mich nicht um „weinenden“ Essig kümmern. Ein Rezept bei dem ich 200g hiervon und 180ml davon brauche ist einfach Käse. Wenn ich es koche muss ich hinterher eine Waagschale und einen Messbecher spülen. Da hab ich keine Lust drauf. Das Fass zum überlaufen bringen Rezepte für die man 3 Eiweiß benötigt. Bitte, was mache ich mit dem Eigelb? Außerdem möchte ich nie wieder eine E Mail beantworten müssen in der ich gefragt werde was ich denn so esse. Meine Rezepte sind die Antwort.

Was ist also ein gutes Rezept?

Das sieht sicherlich jeder anders. Sonst würden diese Kochbücher ja nicht verkauft. Aber ich sehe das so, dass die Zutaten eines guten Rezeptes weit unter einem Euro kosten müssen. Denn für 2,5 Euro bekomme ich `nen Döner und das ist definitiv weniger Arbeit als kochen. Darüber hinaus sollten sich die Zutaten ungekühlt möglichst lange lagern lassen da ich keine Lust habe jeden Tag ein Geschäft zu betreten. Dann darf die Zubereitungszeit für so ein Gericht 15 Minuten nicht überschreiten, sonst bin ich ja verhungert bis das Essen fertig ist. Last but not least sollte dabei so gut wie nix dreckig werden. Denn spülen ist ja wohl das Schlimmste am Kochen. Die meisten meiner Rezepte erfüllen alle diese Kriterien. Bei anderen sind die Zutaten dafür vollkommen kostenlos. Bei meinen Rezepten ist es egal ob man 2 oder 4 Eier verwendet. Milch lässt sich grundsätzlich durch Wasser ersetzen, und alles ist so variabel einsetzbar, dass ich sogar Eierpfannkuchen ohne Eier und Bratkartoffeln ohne Kartoffeln zubereiten kann. Diese Rezepte sind keine starren Kochanleitungen sondern Ideen für Jungköche denen es mehr um das „satt werden“ als um das „genießen“ geht.
Solltest Du Rezepte kennen die diesen Anforderungen entsprechen, lass es mich bitte wissen. Mein Speiseplan ist recht eintönig und ich freue mich über neue Ideen die ich ausprobieren, und sie letzten Endes auch hier weiterempfehlen kann.
Bevor ich anfange möchte ich noch zwei Dinge erwähnen: Wenn wir mehrere essbare Substanzen zusammenrühren und diese erhitzen, ist es äußerst unwahrscheinlich bis unmöglich das wir etwas giftiges produzieren. Auch wenn es der Ein oder Andere nicht glauben mag, alle hier veröffentlichten Rezepte wurden von mir mindestens 1 Mal gekocht und auch gegessen. Ich ernähre mich nicht hauptsächlich von Ameisen und Regenwürmern, aber ich besitze ein Survival Buch und bei meinen Lebensumständen erachte ich es für sinnvoll einige Dinge auszuprobieren solange ich noch nicht wirklich darauf angewiesen bin. So, jetzt wünsche ich euch einen guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen.

Bratkartoffeln Grundrezept

Kartoffeln anschauen und entscheiden ob sie gewaschen werden müssen oder nicht. Entsprechend der Entscheidung weiter verfahren. Saubere Kartoffeln in rund 7mm dicke Scheiben schneiden. Scheiben zu etwa 7mm breiten Streifen verarbeiten und die Streifen zu Würfeln mit einer Kantenlänge von grob geschätzten 7mm zerstückeln. Kartoffelwürfel in Pfanne mit heißem Öl geben und Deckel drauflegen. Etwa 10 Minuten braten und zwischendrin regelmäßig wenden. Dann noch einmal etwa 3 Minuten ohne Deckel knusprig braten. Würzen und essen. Wer will kann die Teile auch vorher schälen, dann erübrigt sich natürlich das Waschen aber mir ist das zu viel Arbeit und außerdem hat mir mal wer erzählt unter der Pelle säßen die ganzen Vitamine.

Bratkartoffeln mit Zwiebeln

Nach etwas 6 Minuten Bratzeit gewürfelte Zwiebeln auf Kartoffeln legen. Viel kann da nicht schaden! Deckel wieder drauf. Noch 2 Mal umrühren, dass die Zwiebeln auch mal unten liegen, dann Deckel weg und noch mal 3 Minuten knusprig braten.
Wer will und noch Platz in der Pfanne hat kann jetzt noch ein paar Eier drüber schlagen und weiter braten bis die Teile gar sind. Proteine können ja nie schaden.
Alternativ zu Kartoffeln gehen auch Bratmöhren. Kartoffeln und Möhren haben ca. die gleiche Garzeit so dass man sie auch im beliebigen Verhältnis mischen kann. Experimentierfreudige können noch so ziemlich jedes andere Gemüse dazu geben. Gute Erfahrungen habe ich mit Blumenkohl und Mais gemacht. Luxuriös wären natürlich Speckwürfel, aber wer kann sich die schon leisten? Lecker und billig ist auf jeden Fall Knoblauch/Knoblauchöl.

Bratkartoffeln ohne Kartoffeln

Mann kann Bratkartoffeln auch ganz ohne Kartoffeln machen. Zugegeben dann sind es keine Bratkartoffeln aber die Zubereitung geht sehr ähnlich. Es ist eins meiner Lieblingsrezepte weil es einfach lecker ist, so gut wie nix kostet und keine 10 Minuten Zubereitungszeit benötigt. Also:
Zwiebeln schälen. Viele Zwiebeln in das Essen kommt nix anderes. Zwiebeln halbieren, Zwiebeln in Streifen und Streifen in Würfel schneiden.
Übrigens: In Kochbüchern wird immer wieder dazu geraten Zwiebeln unter fließendem Wasser zu schneiden damit einem nicht die Augen tränen. Wenn ich irgendwann mal persönlich vor so einem A..loch stehe, das diese Ressourcenverschwendung verbreitet verhau ich ihm persönlich seinen Hintern. Wer regelmäßig Zwiebeln schneidet wird bemerken dass sich das Auge daran gewöhnt. Wer gar nicht drauf klarkommt der legt seine Taucherbrille in den Küchenschrank anstatt zu den Sommer outdoor Sachen.
Zwiebelwürfel in gut eingeölte Pfanne werfen und rund 5 Minuten braten. Ordentlich würzen. Viel Pfeffer, viel Salz, viel Chili und vor allem Knoblauch/Knoblauchöl. Wer will kann noch ein paar Eier drüber schlagen. Einfach göttlich!

Kartoffelchips

Kartoffeln auf Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Man benötigt sehr viele Kartoffeln, da Kartoffelchips sehr lecker sind und man immer zu wenige hat, gerade wenn Besuch da ist. Währenddessen einen großen Topf voll Öl (Altöl des letzten Motorölwechsels eignet sich nur bedingt, Rapsöl, also Dieselersatz, ist da schon besser geeignet) auf Herd stellen und richtig heiß machen. Altes Friteusensieb (Sperrmüll oder Flohmarkt) in Topf hängen und Kartoffelscheiben einzeln ins heiße Öl werfen. Das Öl ist nur dann heiß genug wenn es richtig anfängt zu sprudeln wenn die erste Scheibe hineinfällt. Anderenfalls werden die Chips matschig. Sieb nicht zu voll machen, sonst klebt alles aneinander und es wird auch matschig und vor allem jede Scheibe einzeln ins Öl schmeißen. Rund 15 Minuten frittieren und zwischenzeitlich mehrfach wenden bis Chips gold-gelb gebräunt und knusprig sind. Fertige Chips mit Gewürzsalz würzen. Ich empfehle ein Produkt namens Vegeta. Teuer, aber doch wieder billig, denn es hält ewig. Chips kann man so essen oder ihren Fettgehalt erhöhen indem man sie in Mayonnaise taucht. Ketchup geht auch.
Warnung: Wer einmal nach diesem Rezept Kartoffelchips frittiert hat spart viel Geld. Er wird nie wieder Chipfrish oder Pringels kaufen.
Nie wieder! Ehrlich!

Pommes

Wenn man die Kartoffeln nicht in Scheiben sondern in Stäbchen schneidet und genauso verfährt wie bei den Chips erhält man Pommes.


Frittiertes Allerlei

Außer Kartoffeln kann man noch Zwiebeln, diverse Kohlarten, Auberginen, Paprika und dergleichen frittieren. Eine Friteuse ist eine Zauberwaffe in der Küche, egal was man da reinschmeißt, wenn man es rausholt ist es fettig lecker. Bällchen aus Kartoffelpüree vom Vortag beispielsweise oder Pfannkuchen Reste. Spitze ist, wenn man das Frittiergut vorher paniert. Dazu Frittiergut erst in Ei und anschließend in Paniermehl wälzen. Zwischendrin kräftig würzen.

Kartoffelpüree

Eigentlich müsste man Kartoffeln weich kochen sie mit Milch bzw. Wasser vermixen und kleinstampfen. Aber warum? Es gibt ja Pfanni! Vor allem gibt es deren billige Konkurrenten, und die sind meist preiswerter als Kartoffeln. Grundsätzlich steht auf der Packung wie es geht. Aber das wird zu teuer. Kein Mensch braucht Milch. Wir ersetzen sie durch Wasser. Dann rühren wir noch was in das Kartoffelpüree das wir auch was zu beißen haben. Dazu eignen sich Zwiebeln. Also, je nach Hunger 4 bis 10 Zwiebeln würfeln und mit etwas Knoblauchöl im Topf „glasig braten“. Übrigens, wer sich unter glasig braten genauso viel vorstellen kann wie ich, damit ist nix anderes gemeint als die Zwiebeln ein paar Minuten in heißem Öl zu braten. Danach so ca. 0,5 Liter Wasser aufschütten, es mit ordentlich vielen Gewürzen versehen und so lange erhitzen bis es weh tut den Finger rein zu stecken. Dann Gasflamme ausschalten und Kartoffelpüreepulver einrühren. Noch 5 Minuten stehen lassen. Lecker! Ich steh voll drauf 2 oder 3 Esslöffel von dem „dicken“ aus dem Knoblauchöl mit unterzurühren. Knoblauch ist übrigens gut gegen Vampire. Vampire sind Blutsauger, Mücken auch!

Folienkartoffeln

Kamin kräftigt einheizen und Holz herunterbrennen lassen bis sich keine Flamme mehr bildet. Kartoffeln in Silberpapier einwickeln und auf Glut legen. Kamintüre schließen und Luftzufuhr herunterregeln. Nach etwa 10 Minuten Kartoffeln wenden. Nach abermals 10 Minuten sind die Kartoffeln gar. Durch sehr große Kartoffeln kann man einen Nagel stechen. Das Metall leitet die Hitze ins Kartoffelinnere und bewirkt so, dass sie gleichmäßiger gart. Sprich das Teil ist dann innen fertig bevor es außen verkohlt ist. Kartoffel vorsichtig auspacken und Silberpapier glatt streichen. Mann kann es mehrfach verwenden. Dieses Gericht lässt sich auch in der Glut eines Lagerfeuers zubereiten. Dazu verpackte Kartoffeln in Glut verbuddeln und warten.
Energieverschwender behaupten sogar man könne Folienkartoffeln im Backofen zubereiten. Laut Kochbuch soll die Garzeit dabei etwa 60 Minuten betragen. Bei einem Gasverbrauch von ca. 400g/Stunde für meinen Backofen kann ich dann aber besser in einem Schnellimbiss einkehren. Fertige Kartoffel mit Margarine und Salz bestreuen. Alternativ geht auch Zaziki oder Kräuterquark. Dazu einfachen Quark mit Kräutern, Zwiebeln und Knoblauch verrühren.

Reibekuchen

Kartoffeln auf Gurkenhobel raspeln. Kartoffelraspel mit Ei verrühren und kräftig würzen. Viel Öl in einer Pfanne erhitzen oder Friteuse verwenden. Ca. 1,5cm dicke Fladen aus der Pampe formen und sie ins heiße Öl werfen. Von jeder Seite etwa 5 Minuten braten oder rund 7 Minuten frittieren.

Kartoffeln untereinander

Kartoffeln und Möhren schälen und würfeln. Dann beides kochen bis es gar ist. Bis auf einen kleinen Rest alles Wasser abschütten und das Gemüse mit Kartoffelstampfer pürieren. Ein oder 2 Suppenwürfel mit beigeben und kräftig würzen. Reste lassen sich unter Zugabe von ein wenig Wasser prima aufwärmen oder wie Reibekuchen zubereiten.

Pfannkuchen süß

Mehl und Zucker mischen, ich mag das Verhältnis 50:50. Bei diesem Mischungsverhältnis braucht man übrigens keine Eier da die Karamellisierung des Zuckers genug bindet um das wenige Mehl zusammen zu halten. Bei geringerem Zuckergehalt aber unbedingt Eier zugeben. Das Ganze mit Wasser, es gibt Leute die behaupten man braucht Milch, aber ich schmecke keinen Unterschied, zu einem leicht zähflüssigen Brei verrühren. Öl in Pfanne erhitzen und Brei hineingießen. Wer hat, der kann jetzt hauchdünne Apfel oder Bananenscheiben in den noch flüssigen Teig werfen. Dann werden es Apfel- oder Bananenpfannkuchen. Wer solches Obst gerade nicht da hat lässt es eben bleiben. Auf jeden Fall muss das Teil dann ne Weile brutscheln. So 3 oder 4 Minuten vielleicht. Wenn man es mit dem Pfannenwender anheben kann ohne dass Teig zerfliest ist es Zeit fürs Wenden. Von der anderen Seite auch noch mal 2 – 3 Minuten brutscheln lassen und lecker. Fertige Kuchen kann man mit Marmelade bestreichen oder mit Zimt-Zucker bestreuen. Ein Nutella billig Imitat ginge sicher auch, aber ich bin Nuss Allergiker. Ach ja, wer Backmischungen im Lidl Container findet; ich hab da Erfahrung. Sie lassen sich anstelle von Mehl hervorragend verwenden. Wirklich empfehlenswert ist die Lebkuchenbackmischung! Ein ganz neues Geschmackserlebnis.

Pfannkuchen herzhaft

Anstelle von Zucker nimmt man Salz. Aber bitte nicht im Verhältnis 50:50 obgleich ein ordentlicher Schuss nicht schaden kann. Pfeffer und, oder Chilipulver sind auch empfehlenswert. Knoblauch hinzufügen, oder im Knoblauchöl braten. Wird spitze, fast wie Brot. Echt gut kommen Zwiebelwürfel im Teig. Beide Pfannkuchenarten lassen sich hervorragend kalt essen und mit auf Wanderschaft nehmen.

Suppen

Für eine gute Suppe muss man erst einen dicken Knochen auskochen. Nein, Scherz beiseite. Heutzutage gibt es Suppenwürfel. Ähnlich wie McDonald´s Hamburgern wurden sie von Lebensmitteldesignern entworfen. Sie enthalten alle Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe die wir brauchen. Außerdem ist selbst die klare Rinderbrühe für Vegetarier geeignet. Sie enthält nämlich lediglich Rinderaroma und E621, E330, E627, E100, E150 und natürlich Dinatriumionisat. Also alles Gute was Mutter Natur für uns bereithält. Wir werfen also immer die doppelte Menge von dem was auf der Packung angegeben ist in Wasser. Dieses Wasser bringen wir zum Kochen und werfen da alles hinein was wir in der Suppe haben wollen. Ich verwende meist Kartoffeln, Zwiebeln und, oder Nudeln bzw. Pfannkuchenreste. Zu beachten sind lediglich die unterschiedlichen Garzeiten. Kartoffeln oder Möhren müssen früher in die kochende Suppe als Nudeln. 3 Minuten vor Kochzeitende kann man noch ein bis 15 Eier hinzufügen die man je nach Belieben sofort verrührt, dann sind sie gleichmäßig verteilt, oder erst ein wenig anstocken lässt, dann schwimmen hinterher ganze Dotter in der Suppe. Ich bin der felsenfesten Überzeugung das man auf jeden Fall mit Salz, Pfeffer und Chili nachwürzen muss damit der Geschmacksverstärker auch was zum verstärken findet.

Tomatensuppe

Oder Nudeln in Ketchup! Nudeln kochen und wenn fertig Wasser abkippen. Die auf der Packung der Nudeln angegebene Wassermenge ist übrigens totaler Unfug. Da steht meistens dass man für 500g Nudeln 3 Liter Wasser benötigt. Das ist Quatsch. Es geht auch mit 500ml. Das spart Energie und Wasser. Noch mehr Energie kann man sparen wenn man die Nudeln ins kalte Wasser gibt. Wenn Nudeln fertig sind Wasser abschütten. Meistens bleibt eh kaum was übrig. Dann Tetrapack mit Tomatensaft öffnen und Inhalt über Nudeln kippen. Tetrapack mit einem Schluck Essig ausspülen und den Kram mit in den Topf schütten. Zucker dazu geben. Viel Zucker!! Der Körper braucht schnell verwertbare Energie! Zwiebeln unterrühren. Wer mag kann die Zwiebeln vorher in einer Pfanne „glasig braten“. Knoblauch dran, Pfeffer dran, Salz dran. Brühwürfel vielleicht? Schließlich soll es `ne Suppe werden. Ist aber Geschmacksache. Wer keine Nudeln hat, nimmt halt Reis oder Mais. Oh, das reimt sich. Wenn man ein paar Eier mit reinrührt wird es teurer, aber auch cremiger. Alternativ kann man mit Mehl abbinden. Dazu vorsichtig Mehl auf die fertige Tomatensuppe streuen und immer rühren. Meistens wird’s klumpig. Macht aber nix, die Klumpen kann man seinen Gästen als vegetarische Hackfleischsoße verkaufen.
Wer nicht ganz so auf die Energie achten muss kann etwas mehr Wasser nehmen und in ihm erst einmal rund 10 Minuten Sojabällchen kochen. Dann die Nudeln dazugeben und wie beschrieben weiter verfahren. Wird sehr lecker.

Brot mit Rührei

Man benötigt altes Brot und Eier. In vielen Ländern ist es üblich das Menschen ihr trockenes Brot nicht in den Abfalleimer werfen sondern sauber verpackt daneben hängen. Man muss also nur noch die Eier bezahlen. Wenn es möglich ist Brot in Scheiben schneiden. Meistens zerbröselt es dabei. Dann versucht man es nur und verwendet die Brösel. Brösel oder Brotscheiben in die Pfanne werfen. Öl drüberkippen und Eier drüber schlagen. Wenn man nicht so viele Eier besitzt das sich das ganze Brot mit Ei vollsaugen kann mischt man Ei mit Wasser. Den ganzen Kram einige Minuten einweichen lassen. Dann beginnt man es zu braten. Nach 5 Minuten Bratzeit ist das Gericht fertig. Zwischendrin wenden. Ketchup drüber kippen und gut. Ach ja, vor dem Anschalten der Bratpfanne natürlich würzen.

Rührei mit Paniermehl

Für alle die kein Brot haben. Geht genauso wie Brot mit Rührei aber man muss nix einweichen lassen.



Grießbrei

Wasser in Topf kippen, Zucker reinrühren und auf Herdplatte stellen. Jetzt Grieß einrühren und zum kochen bringen. Fertig! Achtung: Man neigt grundsätzlich dazu viel zu viel Grieß zu verwenden. Dann wird es aber kein Grießbrei sondern ein Grießklumpen. Schmeckt nicht und brennt immer an. Wer keine Erfahrungen mit diesem Gericht hat sollte gerade am Anfang einen viel zu großen Topf nehmen damit er im Bedarfsfall ordentlich Wasser zugeben kann. Grießbrei lässt sich mit Zimt-Zucker bestreuen oder mit frischen Früchten garnieren. Mann kann auch Rosinen reinrühren oder Marmelade. Je nachdem was man grade so da hat.

Haferflocken

Geht genauso wie Grießbrei, nur dass man Haferflocken anstatt Grieß verwendet. Die Gefahr zu viele Flocken zu verwenden ist hier nicht so groß.


Haferbratlinge

Haferflocken in Wasser einweichen, mit Ei verkneten und kräftig würzen. Zwiebelwürfel unterrühren! Masse in Frikadellenform bringen und beidseitig in viel Öl rund 5 Minuten braten. Lecker, fast wie Fleisch.
Mann kann auch Haferflocken durch getrocknetes Brot ersetzen. Ist noch billiger. Selbstverständlich lassen sich auch Brot und Haferflocken in jedem beliebigen Verhältnis miteinander mischen. Haferbratlinge lassen sich auch grillen. Mann kann sie übrigens auch prima kalt essen und genau wie Pfannkuchen mit auf Wanderschaft nehmen.

Reis

Reis kochen bis er schön weich ist. Energiesparend ist es wenn man es in sehr wenig Wasser tut. Dann muss man allerdings regelmäßig umrühren. Wenn der Reis gar ist und wenn noch Wasser im Topf sein sollte, dieses abgießen. Je nach Menge 2 oder mehr Suppenwürfel dran bröseln und unterrühren. Fertig!
Wer will kann gleichzeitig mit dem Reis verschiedene Gemüsesorten mitkochen. Möhren zum Beispiel, Erbsen oder Bohnen. Dann wird es Reis mit Scheiß!
Sojasprossen lassen sich in das fertige Gericht einrühren. Sie sind aber teurer als ein Döner. Deshalb nur verwenden wenn man sie containert.

Gebratene Zucchini

Zucchini in etwa 1,5cm dicke Scheiben schneiden und Scheiben in Salzwasser legen. Mit dem Hund spazieren gehen. Dann Scheiben salzen, pfeffern und in Knoblauchöl von jeder Seite etwa 7 Minuten braten.

Knoblauchbutter

Wir benötigen einen halb vollen Becher mit Margarine. Die Leere im Becher füllen wir mit Knoblauch und Zwiebeln an. Dann hauen wir ordentlich Salz, Pfeffer, Paprika und Chili mit darein. Jetzt kräftig durchrühren und auf Brot schmieren. Passt auch gut zu Folienkartoffeln.

Brot in Pfanne backen

Man muss nicht alles selber schreiben. Dieses Rezept habe ich im Internet gefunden und es passt wie die Faust aufs Auge in meine Rezeptecke. Ich habe es natürlich ausprobiert und es wird tatsächlich Brot. Es wird nur sehr wenig Brot und man muss knapp 40 Minuten die Gasflamme brennen lassen, was sehr teuer ist. Aber die Zutaten kosten dafür so gut wie nix, man braucht nur Mehl, Backpulver, Salz, Zucker sowie Wasser. Die Idee wie der Kerl den Teig zubereitet ist der absolute Bringer. Nix wird dreckig, aber wirklich garnix. Anstatt in einer Schüssel zu rühren, knetet er im Plastikbeutel. Das Rezept ist reichlich bebildert, besser könnte ich es auch nicht machen. Bitteschön, hier ist es:
dermuger.blogspot.com

Haltbarmachen

Manchmal hat man sehr viel Nahrung einer Sorte. Zum Beispiel weil man sie im Supermarktmülleimer gefunden hat, oder weil man ein abgeerntetes Feld passierte und das aufgesammelt hat, was Diesel betriebene Erntemaschinen haben liegenlassen. Diese Nahrung muss haltbar gemacht werden. Eine einfache Möglichkeit ist einfrieren. Was aber wenn man keine Tiefkühltruhe hat? Dann muss man wie in alten Zeiten einkochen, mit Öl, Salz oder Zucker einlegen bzw. trocknen.

Knoblauchöl

Knoblauch ist ein geiles Zeugs. Ich benutze es für so ziemlich jedes Gericht. Aber wenn ich mir vorstelle, bei jedem Kochen diese arbeitsintensive Knoblauchschälerei auf mich nehmen zu müssen, würde mir anders. Zum Glück kann man Knoblauchöl herstellen. Man benötigt sehr viel Knoblauch. Zehen schälen und in ein dicht verschließbares Einmachglas geben. Dann Zehen mit Stabmixer pürieren und Knoblauchpüree mit Öl übergießen. Glas verschließen und warten. Knoblauchöl kann man bereits 5 Minuten nach der Herstellung verwenden es wird aber mit jedem Tag besser den es rumsteht.

Ketchup

Wenn man viele Tomaten hat sollte man über Ketchupproduktion nachdenken. Das fertige Produkt eignet sich als Nudelsoße oder eben als Ketchup.
Einige Zwiebeln würfeln und in Topf mit etwas Öl glasig braten. Kleingeschnittene Tomaten mit in Topf geben, Deckel drauf und 10 Minuten kochen. Dann mit Stabmixer pürieren und solange weiterkochen bis der Kram beginnt ein wenig fest zu werden. Das kann ein wenig dauern, zwischendrin immer wieder umrühren damit nix anbrennt. Jetzt natürlich keinen Deckel drauf damit die Flüssigkeit verdampfen kann. Wenn´s fest wird Salz, Pfeffer, Knoblauch, Essig und Zucker dazu geben und noch ein bis 2 Minuten weiterkochen. Zwischenzeitlich in zweitem Topf Wasser zum Kochen bringen. In kochendem Wasser ein Einmachglas (altes Mayonnaisenglas) und eine Suppenkelle sterilisieren. Glas mit Zange aus Wasser heben und Ketchup mit Suppenkelle hineinfüllen. Rand unter keinerlei Umständen bekleckern. Glas zuschrauben, Fertig! Hält sich mehrerer Jahre.

Einkochen

Nahezu jedes Gemüse lässt sich einkochen. Kartoffeln, Möhren, Erbsen. Alles was man auch eingekocht in Büchsen kaufen kann, eignet sich hervorragend. Die Vorgehensweise ist immer die Gleiche. Gemüse kochen bis es gar ist und mit Suppenkelle in Einmachgläser füllen wie ich es beim Tomatenketchup beschrieben habe. Auf diese Weise habe ich auch schon frische Bockwürstchen eingekocht. Sie habe ich zu hunderten in einem Abfalleimer gefunden und noch 6 Monate nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verspeist. Auch Camembert ähnlichen Käse habe ich in Salzwasser eingekocht und noch monatelang verspeist. Wichtig ist das man sich sein Eingekochtes vor dem Essen einmal anschaut und auch mal daran riecht. Denn wenn man nicht wirklich sauber gearbeitet hat wird der Kram im Glas schlecht. Wichtig ist das alles scheiße sauber ist. Die Einmachgläser müssen einige Minuten lang gekocht werden, genauso ihre Deckel. Das Einfüllen und Verschließen muss sehr schnell gehen, damit die Nahrung wirklich kochend in das Glas kommt. Macht man alles richtig scheint sich der Kram nahezu unbegrenzt lagern zu lassen. Weil die Gläser sehr heiß sind, trage ich bei dieser Arbeit meist dünne Baumwollhandschuhe über die ich einen Gummihandschuh ziehe.

Marmelade

Eine andere Art des Einkochens ist es Marmelade zu kochen. Auch hier müssen die Gläser abgekocht werden und Hygiene ist sehr wichtig. Wenn die Marmelade schön steif werden soll benötigt man Gelierzucker. Das Marmeladenrezept steht dann auf dem Zuckerpäckchen. Wenn es nur fruchtig süß werden soll kann man auch mit normalem Zucker arbeiten. Für ein Kilo Früchte sollte man etwa 1,5Kilo Zucker verwenden. Früchte kochen bis sie matschig sind. Eventuell mit Stabmixer nachhelfen. Dann ohne kleckern in Glas füllen. Wirklich empfehlenswert ist ein Brombeer- Apfel Gemisch. Es wird auch ohne Gelierzucker annähernd steif.

Apfelkompott

Äpfel schälen und klein schneiden. Kerngehäuse entfernen. Apfelstücke mit viel Zucker anreichern und alles zum Kochen bringen. Eventuell ein bisschen Zimt mit reinrühren. Alles solange kochen bis kein Apfelstück mehr zu sehen ist. Alles muss Kompott sein. Dann noch 5 Minuten weiterkochen und nach dem Einkoch - Prinzip in Gläser füllen.

Trocknen

Obstsorten mit härterer Konsistenz wie Äpfel oder Bananen eignen sich zum Trocknen. Obst in dünne Scheiben schneiden und mit Nähnadel auf Faden fädeln. Faden mit Obst an einem warmen aber nicht sonnigen Platz aufhängen. Je nach Temperatur 1 bis 2 Wochen warten. Getrocknetes Obst in Gläser füllen, Fertig! Hat das Obst im trockenen Zustand ganz viele kleine schwarze Punkte, handelt es sich dabei höchst wahrscheinlich um Fliegeneier. Nach etwa 2 Wochen im Glas bilden sich dann so hübsche Maden. Sie sind genauso ekelig wie Proteinhaltig. Deshalb ist es wichtig das Trockengut vor Ungeziefer zu schützen. Da das im Wagen nahezu unmöglich ist, habe ich nur in sehr kleinen Mengen zu Versuchszwecken getrocknet.

Kochen ohne Geld

Keines der oben aufgeführten Rezepte ist teuer. Aber manchmal muss es einfach noch billiger sein. Eine gute Möglichkeit zur kostenlosen Nahrungsmittelbeschaffung ist das Dumpster Diving. Was aber wenn man sich in einem Land aufhält in dem das nicht funktioniert? Dann muss man sich den Umständen anpassen und sich etwas anderes einfallen lassen. Im Folgenden möchte ich gerne einige Rezepte vorstellen die sich vollkommen ohne Geld zubereiten lassen. Dem ein oder anderen normalo Koch wird sich beim Lesen vielleicht hier und da der Magen umdrehen. Aber ich hab das alles schon gegessen und bin nie krank davon geworden. Um ordentlich zu provozieren möchte ich mit nem absolutem Choker beginnen den ich, als ehemaliger Fast Food Junkie recht gerne zu mir nehme.

Desinfizierter Abräumwagen

Wer ein Fast Food Restaurant kreuzt, kann sich dort sein Abendbrot mitnehmen. Man bewegt sich zum Abräumwagen, der Stelle wo die ganzen Snobs die Dinge draufstellen die sie selbst nicht aufessen. Hier sammelt man alles auf was man haben will und füllt es in eine Plastiktüte. Zurück am Wagen breitet man den Inhalt der Tüte auf ein oder zwei Backblechen aus und stellt es zum Erhitzen und zur Desinfektion etwa 20 Minuten auf Stufe 8 des Gasherds in den Backofen. Hat man mehr als auf das Backblech passt, dann teilt man mit seinem Hund. Er mag das Zeugs auch kalt und undesinfiziert.

Brennesel Spinat

Brenneseln sammeln. Das sind diese Pflanzen:
Achtung: Brenneseln haben Brennhaare, die machen aua! Am besten mit Handschuhen bewaffnet losziehen und mit einer Schere ganze Pflanzen abschneiden. Zurück am Wohnmobil/Lagerplatz oder auch im ganz profanen Einfamilienhaus hübsche Blätter der einzelnen Pflanzen abschneiden. Die Blätter gründlich waschen. Jetzt sind sie ungefährlich und man kann die Handschuhe ausziehen. Blätter auswringen und mit Schere in kleine Stückchen schnibbeln. Blattstückchen mit einem bisschen Wasser und etwas Salz rund 5 Minuten kochen. Dann Wasser abgießen und Blätter mit Stabmixer pürieren. Das Ganze würzen und servieren, guten Appetit.
Das Ganze schmeckt aber scheiße! Deshalb kocht man aus Brenneselspinat am besten

Brenneselfrikadellen

Angesammeltes Wasser aus Topf mit Brenneselspinat abgießen. Mit der anderen Seite eines Gurkenhobels (die Seite mit der man auch Möhren in feine Streifen raspeln kann) Brot im etwaigen Verhältnis 3:1, also 3 Teile Spinat ein Teil Brot, zu Paniermehl verarbeiten und dem Spinat beifügen. Je nach Menge 2 bis 20 Eier drüber schlagen. Würzen nicht vergessen. Salz, Pfeffer, Paprika, Chile und was man halt so mag. Knoblauch/Knoblauchöl oder ne Zwiebel dran häckseln kann auch nicht schaden. Jetzt kräftig durchrühren. Ordentlichen Schuss Öl in Bratpfanne erhitzen und aus der Spinat, Brot, Ei, Gewürzmischung etwa 1,5cm dicke Fladen in die Pfanne klatschen und von beiden Seiten etwa 7 Minuten braten. Jetzt ist das Zeug richtig lecker!

Ameisen

Ameisen sind nützliche Waldinsekten. Dieses Rezept nur in Gegenden anwenden wo es mehr als genug davon hat. Mit kleiner Schaufel einen Teil des Ameisenhaufens in einen verschließbaren Eimer befördern. Dieses Erde-Tannennadel-Ameisen Gemisch zu Hause in einen Topf geben. Topf auf Herd stellen (kleine Flamme). Die Ameisen bekommen warme Füße und krabbeln alle nach oben. Tannenadeln und Erde bleiben unten. Von hier kann man sie bequem mit einem Löffel abschöpfen. Öl in Bratpfanne erhitzen und Ameisen etwa 1 Minute in Öl anbraten. Angebratene Ameisen kann man würzen und essen oder mit Tomatenmark zu Bolognese Sauce verarbeiten. (siehe Rezept Tomatensuppe)

Buchekern

Buchekern findet man überall dort wo es Buchen gibt. Der Kern im Inneren der Schale ist essbar. Er schmeckt ein wenig nussig, lässt sich so essen oder in Pfannkuchenteig einrühren. Rohkostfanatiker können die Kerne bestimmt auch an den Salat streuen.

Fisch

Mit Spaten in den Wald gehen und an einer Stelle mit weichem Boden Wurm ausgraben. Wurm auf Angelhacken pieksen und Angelhacken ins Wasser halten. Warten …. warten …. warten. Am besten ein paar Pfannkuchen mitnehmen falls man beim Warten Hunger bekommt. Zwischendrin immer wieder kontrollieren ob Wurm noch an Hacken ist. Wenn nicht, neuen Wurm nehmen. Mit viel Glück wackelt irgendwann die Angelschnur. Dann schnell reagieren und Fisch an Land ziehen. Wenn der Fisch groß genug zum Essen ist legt man ihn auf einen Holzpflock und hackt ihm seinen Kopf ab. Genau zielen, sonst hat man den Fisch halbiert. Jetzt ist der Fisch tot und der ungeübte Angler kann sich beim Ausnehmen Zeit lassen ohne das Tier zu quälen. Ist der Fisch zu klein, wirft man ihn wieder ins Wasser. Vorher Haken lösen. Hat man das noch nie gemacht, hackt man dem Tier am besten auch den Kopf ab und übt am toten Exemplar. Alles andere ist Tierquälerei. Dann muss man seine ganze Küche dreckig machen und hat so gut wie nix zu essen. Ok, der Kopf ist ab. Jetzt hacken wir auch noch die Schwanzflosse ab. Die kann man nämlich auch nicht essen. Danach wird vorsichtig die Bauchdecke aufgeschnitten. Dann kann man das Tier „aufklappen“. Dieser ganze ekelige Scheiß, der da so lose im Bauch ist, muss raus. Er stellt `nen guten Köder für den nächsten Fisch dar. Das was man dann in der Hand hält kann man braten, grillen oder kochen. Erst würzen, und anschließend solange braten oder grillen bis das das Teil gar ist. Achtung: Einige Küstenfische sind giftig. Aber den Kugelfisch erkennt ja wohl jeder und wer ihn nicht erkennt dem sage ich: Wenn ihr glaubt ihr hättet `nen Fußball mit Flossen an der Angel, dann esst das Teil besser nicht, scheißt auf anti Tierquäler Sprüche und euren Angelhacken und rennt weg. Anmerkung: Wer wirklich Hunger hat, sollte auf das Angeln verzichten und den Wurm essen.

Regenwürmer

Regenwürmer lassen sich roh essen. Mann kann sie aber auch 2 Minuten kochen und mit Tomatensoße anrichten. (Siehe Rezept Tomatensuppe) Alternativ lassen sie sich mit dem Stabmixer pürieren. Diesen Wurmbrei kann man dann im etwaigen Verhältnis 50 : 50 den Haferflocken für Haferbratlinge zugeben.

Miesmuscheln

Miesmuscheln erkennt ja wohl jeder. Sie leben an Steinen, Bojen und anderen festen Punkten im Meerwasser. Die Miesmuscheln von der Kaimauer eines Hafenbeckens eignen sich nur bedingt, da Hafenbecken meist stark verunreinigt sind und Muscheln Giftstoffe speichern. Muscheln mit altem Messer von Stein entfernen und in Tüte werfen. Hat man genug Muscheln für eine Mahlzeit, Muscheln von Algen und anderen Verunreinigungen befreien indem man sie kräftig über einen Stein oder eine Betonfläche scheuert. Geöffnete Muscheln aussortieren, sie taugen nix. Die Geschlossenen kommen in einen Topf und werden in Salzwasser, Meerwasser eignet sich übrigens hervorragend, es spart Wasser und Salz, rund 10 Minuten gekocht. Jetzt sortiert man die geschlossenen Muscheln aus. Den Rest kann man essen.

Reh

Eine ausführliche Schlachtanleitung findet Ihr in meinem Reisebericht Tschechien. Das Fleisch kann danach gekocht, gebraten oder gegrillt werden.


Oktopus

Über die Zubereitung von Tintenfischen habe ich auch mehrfach berichtet. Hier und hier findet Ihr Fang- und Zubereitungshinweise.


Seeigel

Über die Zubereitung von Seeigeln habe ich ein Video produziert. Bitteschön, hier ist es:




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Bild: Danke
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Rezepte für Salate


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© myhomeismycar Wohnmobil Reiseberichte